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Engels2020

Veranstaltungen

Der 200. Geburtstag von Friedrich Engels im Jahr 2020 soll mit einem großen Veranstaltungsjahr in Wuppertal gefeiert werden: Lesungen, Stadtführungen, Schülerwettbewerbe, Theateraufführungen und Ausstellungen sind nur ein paar Beispiele für die Bandbreite an Veranstaltungsformaten.

Hier finden Sie das gesamte Jahresprogramm zum Download:

Das Engels2020-Programmheft

Juli 2020

Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums

Was und wer umgab Engels in Wuppertal? Wie prägte ihn die Stadt? Wie brachte er sich hier ein? Diese und weitere Fragen werden bei den Engels-Stadtführungen des Historischen Zentrums erläutert. Insgesamt gitb es fünf Stadtführungen mit verschiedenen Schwerpunkten über Friedrich Engels und sein Wirken in seiner Geburtsstadt Wuppertal.


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Sonderausstellung Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ in der Kunsthalle Barmen

Über 300 Exponate, fünf Räume, 350 Quadratmeter: Die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ des Historischen Zentrums geht den Spuren, Stationen und Wirkungen eines Menschen nach, der nicht nur für die Frühgeschichte des Kommunismus steht, sondern der exemplarisch die Geschichte des 19. Jahrhunderts widerspiegelt. Die Ausstellung richtet einen historischen Blick auf den Unternehmer, Philosophen und Sozialkritiker, Schriftsteller und Journalisten, Revolutionär und Visionär, aber auch auf den pflichtbewussten Sohn, treuen und großzügigen Freund und geselligen Gastgeber. Dazu dient eine enge Verzahnung von Biografie, Werk und Lebensorten Engels` als konzeptionelle Grundlage der Sonderausstellung. Mit vielen Exponaten, Werken, Bildern und vor allem zeitgenössischen Fotos werden Ereignisse, Lebens- und Arbeitswelt auf dem Weg in die Moderne gezeigt, wie auch Engels sie wahrgenommen hat.


Engels2020-Projektion im Gaskessel erleben

Die Engels-Lichtinstallation des Multimedia-Künstlers Gregor Eisenmann über das gesamte Wuppertaler Opernhaus gehörte Mitte Februar zur spektakulären Eröffnung des Engels-Jahrs 2020. Nun haben der Gaskessel Wuppertal und der Wuppertaler Künstler Eisenmann in einem einmaligen künstlerischen Prozess das Projektion-Mapping zu Leben und Werk Friedrich Engels‘ in den Innenraum adaptiert. 

Der Gaskessel (Mohrenstraße 3) zeigt das Kunstwerk auf Europas größter 360-Grad-Leinwand. Begleitet werden die Aufführungen des „Engels2020“-Mappings von einer Ausstellung im Erdgeschoss des Gaskessels, welche den Kontext der Lichtinstallationen innen und außen verdeutlicht und vertiefende Einblicke in Eisenmanns Werk gewährt.


Ausstellung "Aus dem Gesicht gefallen"

Vor 200 Jahren standen Barmen und Elberfeld im Brennpunkt der Suche nach Lösungen sozialer Missstände. Bedeutende Personen aus dem Tal der Wupper stehen bis heute für das Ringen um Solidarität: Johann Gregor Breuer, Adolph Kolping und nicht zuletzt Friedrich Engels.

Aus unterschiedlichen weltanschaulichen Perspektiven ringen sie um Gerechtigkeit und Solidarität. Das nimmt die Ausstellung „Aus dem Gesicht gefallen“ mit Bildern von Anke Büttner auf, die in neuen Kontexten neue Assoziationen wecken und zugleich zeigen, dass sich auch eine globalisierte Gesellschaft heute dieser Herausforderung neu stellen muss: Solidarität ist keine Empfehlung; sie ist die Grundlage für eine Gesellschaft, in der Frieden und Gerechtigkeit möglich sind.

Im Rahmen des Engelsjahres zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels wird die Katholische Citykirche Wuppertal vier großformatige Planen im öffentlichen Raum zeigen. Für die Erstellung der Planen konnte die Wuppertaler Künstlerin Anke Büttner gewonnen werden. 


1. Juli / Diskussion via Zoom: „Engels und die Wuppertaler Stadtstruktur“

Die Veranstaltungsreihe "Zukunftsfähige Mobilität in Wuppertal" legt am Mittwoch, 1. Juli 2020, einen Schwerpunkt auf Friedrich Engels. Rainer Lucas, Kurator des Engelsjahres, geht in seinem Vortrag der Frage nach: "Engels und die Wuppertaler Stadtstruktur: Nahversorgung im Quartier – Wunschtraum oder konkrete Utopie?".

In dem Zoom-Meeting von 19.00 bis 21.00 Uhr kommt auch Prof. Dr. Rita Casale, Bergische Universität Wuppertal und TransZent (Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit), zu Wort. Sie spricht über das Thema "Profite maximieren – Kosten externalisieren: Mobilität in der Logik des Kapitalismus".

Wegen der Corona-Pandemie findet die Diskussion im Internet via Zoom statt. Hier geht es zur Anmeldung.


12. und 26. Juli / Exkursionen mit Fahrraddraisinen: "Amt Beyenburg und eine Industrietextilstadt wie zu Engels' Zeiten"

Einst wurde die Wuppertalbahn gebaut, um die Textilindustrie in den Wupperorten zu entwickeln. Noch heute verbindet dieses Band, dem Lauf des Flusses folgend, die ehemaligen Textilorte um Dahlerau mit Beyenburg, Barmen und Elberfeld, heute: Wuppertal.

Erleben Sie die Ansichten des ehemaligen Amtes Beyenburg und einer Textilfabrikwelt wie zu Engels' Zeiten. Ein Ort, der sich treu blieb und ein anderer, der als vorbildlich galt für die damalige Zeit. Radeln Sie mit der Fahrraddraisine dort, wo einst Dampfzüge schnauften, zu den markanten Orten im oberen Tal der Wupper, wo aus Wasser Kraft gewonnen wurde und Dampf die Webstühle antrieb. Machen Sie sich ein Bild, wie Arbeiter und Fabrikanten damals lebten.


15. Juli / Olaf Reitz liest aus dem „Manifest der kommunistischen Partei“

Auch Olaf Reitz - Schauspieler, Sprecher und Theatermacher aus Wuppertal - beteiligt sich mit einer Aktion am Engelsjahr 2020: Er liest aus dem "Manifest der kommunistischen Partei". Die Lesung auf der Bühne des Opernhauses wurde aufgezeichnet, das Video feiert am 15. Juli 2020 um 20.15 Uhr auf der Plattform Stew.one seine Premiere. Einen kleinen Vorgeschmack auf die Lesung bietet dieser Teaser.


Ab 17. Juli / Street Bingo: Interaktive Straßenrallye durch Friedrich Engels´ Elberfeld

Wer war Friedrich Engels? Welche Spuren haben seine Ideen hinterlassen und spielen diese noch eine Rolle für den Alltag und unser Zusammenleben in Wuppertal? Was ist heute noch in unserer Stadt zu finden von Engels und den bewegten Zeiten, die ihn geprägt haben? All diese und viele weitere Fragen werden beim Street Bingo „Klassenkampf – wem gehört die Stadt?!“ beantwortet. Hierbei handelt es sich um eine interaktive Straßenrallye unter freiem Himmel quer durch Wuppertal, bei der verschiedene Missionen und Aufgaben entlang einer Straßenkarte erfüllt und somit Punkte fürs Team gesammelt werden. Das Street Bingo ist für Spieler ab 12 Jahren geeignet und kann ab 17. Juli 2020 kostenlos für individuelle Gruppengrößen gebucht werden. 

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