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Engels2020

Veranstaltungen

Der 200. Geburtstag von Friedrich Engels im Jahr 2020 soll mit einem großen Veranstaltungsjahr in Wuppertal gefeiert werden: Lesungen, Stadtführungen, Schülerwettbewerbe, Theateraufführungen und Ausstellungen sind nur ein paar Beispiele für die Bandbreite an Veranstaltungsformaten.

Engels2020 digital

Digitale Inhalte in Corona-Zeiten

200. Geburtstag von Friedrich Engels am 28.11.2020: Virtuelle Formate machen es möglich!

Die Corona-Pandemie und die aktuellen Kontakteinschränkungen wirken sich auch auf das Engelsjahr 2020 aus: Alle Präsenztermine, die für den 200. Geburtstag von Friedrich Engels am 28. November 2020 geplant waren, müssen leider abgesagt werden. Dies betrifft die Wiedereröffnung des umfangreich sanierten Engels-Hauses mit dem internationalen Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS, das Bürgerfest im Engelsgarten sowie die Abendveranstaltung im Opernhaus. Doch der 200. Geburtstag des berühmtesten Sohnes der Stadt Wuppertal wird trotzdem gefeiert: Dafür wurden extra virtuelle Formate entwickelt. 

So sind beispielsweise ein virtueller Rundgang durch das frisch sanierte Engels-Haus mit der neu installierten Dauerausstellung sowie Video-Geburtstagsgrüße geplant. Auch das partizipative Kunstprojekt INSIDE OUT ENGELS wird ab dem 28. November vorerst virtuell zu sehen sein: Das Banner mit den 200 Schwarz-Weiß-Porträtfotos von Wuppertaler*innen wird hier auf engels2020.de veröffentlicht. Hinter jedem der 200 Porträtfotos verbirgt sich ein Geburtstagsgruß und eine persönliche Botschaft der/des Abgelichteten an Friedrich Engels – ein Klick auf das jeweilige Porträtfoto genügt. Die Fotos und Videos sind ab dem 28. November 2020 hier auf engels2020.de zu finden und bleiben auch über das Engelsjahr hinaus abrufbar.

Die eigentlich für den 28. November 2020 geplante Wiedereröffnung des Engels-Hauses und die damit verbundene Enthüllung des Kunstprojektes INSIDE OUT ENGELS – die Frontfassade des historischen Gebäudes soll mit einem imposanten, 10 mal 16 Meter großen Banner mit 200 Schwarz-Weiß-Porträtfotos von Wuppertaler*innen verhüllt werden – muss ins nächste Jahr verschoben werden. Daran ist die Hoffnung geknüpft, dass dann möglichst viele Bürger*innen an dem feierlichen Ereignis teilnehmen können. 

Da bereits während des Lockdowns im Frühjahr und nun auch in der aktuellen Corona-Phase mehrere Engels2020-Veranstaltungsformate ins nächste Jahr verschoben werden mussten, wird das Projektbüro Engels2020 in den kommenden Wochen eine neue Dramaturgie für das Jahr 2021 erarbeiten. 


30. Oktober 2020: Aktuelle Corona-Entwicklungen

Die aktuellen Entscheidungen der Bundes- und NRW-Landesregierung bezüglich der Abstands- und Hygieneregeln während der Corona-Pandemie wirken sich auch auf Veranstaltungsjahr Engels2020 aus: Alle für den Zeitraum vom 2. bis zum 30. November geplanten Veranstaltungen müssen leider ausfallen.


Hier finden Sie das gesamte Jahresprogramm zum Download:

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie mussten zahlreiche Veranstaltungen des Engelsjahres 2020 verschoben werden, daher sind nicht mehr alle Termine in dem Programmheft mit Jahresüberblick aktuell. 

Aktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie auf dieser Website und in unseren Monatsflyern (siehe unten).

Das Engels2020-Programmheft

November 2020

Engels2020-Projektion im Gaskessel erleben

Die Engels-Lichtinstallation des Multimedia-Künstlers Gregor Eisenmann über das gesamte Wuppertaler Opernhaus gehörte Mitte Februar zur spektakulären Eröffnung des Engels-Jahrs 2020. Nun haben der Gaskessel Wuppertal und der Wuppertaler Künstler Eisenmann in einem einmaligen künstlerischen Prozess das Projektion-Mapping zu Leben und Werk Friedrich Engels‘ in den Innenraum adaptiert. 

Der Gaskessel (Mohrenstraße 3) zeigt das Kunstwerk auf Europas größter 360-Grad-Leinwand. Begleitet werden die Aufführungen des „Engels2020“-Mappings von einer Ausstellung im Erdgeschoss des Gaskessels, welche den Kontext der Lichtinstallationen innen und außen verdeutlicht und vertiefende Einblicke in Eisenmanns Werk gewährt.


Lichtinstallation "Engels ins Licht"

Das Gebäude der Bergischen Volkshochschule (Auer Schulstraße 20) wird zu einer ganz besonderen Leinwand im Engelsjahr: Die bewegte Lichtinstallation „Engels ins Licht“ des Video-Künstlers Kai Fobbe, des Autors sowie Cartoonisten André Poloczek und des Historikers Dr. Detlef Vonde ist den ganzen Herbst bis zum 28. November 2020 – immer ab Einbruch der Dunkelheit – zu sehen.

Ein Public Art-Projekt mit historisch biografischen Porträts von Friedrich Engels, programmatischen Zitaten und Pop-Art-Satire. Die Installation zeigt Friedrich Engels in verschiedenen Lebensabschnitten und verbindet die markanten Bilder mit ebenso markanten Zitaten aus dessen Werk als Breaking News-Schlagzeilen. Inszeniert wird das Ganze auf einer rotierenden alten Berliner Litfaßsäule.


Street Bingo: Interaktive Straßenrallye durch Friedrich Engels´ Elberfeld

Aktuell nur mit zwei Haushalten möglich!

Wer war Friedrich Engels? Welche Spuren haben seine Ideen hinterlassen und spielen diese noch eine Rolle für den Alltag und unser Zusammenleben in Wuppertal? Was ist heute noch in unserer Stadt zu finden von Engels und den bewegten Zeiten, die ihn geprägt haben? All diese und viele weitere Fragen werden beim Street Bingo „Klassenkampf – wem gehört die Stadt?!“ beantwortet.

Hierbei handelt es sich um eine interaktive Straßenrallye unter freiem Himmel quer durch Wuppertal, bei der verschiedene Missionen und Aufgaben entlang einer Straßenkarte erfüllt und somit Punkte fürs Team gesammelt werden. Das Street Bingo ist für Spieler ab 12 Jahren geeignet und kann ab sofort kostenlos für individuelle Gruppengrößen gebucht werden. Empfohlen werden mindestens 8 bis 10, aber maximal 36 Mitspieler.

Barrierefreiheit: Keine Angaben zur Barrierefreiheit. Bitte direkt beim Veranstalter nachfragen.


Drei Wandgemälde im Wuppertaler Stadtgebiet: "Engels‘ Weltbild"

Friedrich Engels in überdimensionaler Größe auf drei Wuppertaler Häuserfassaden: Das ist die Idee der beiden Künstler Martin Heuwold und Kolja Kunstreich, die sich mit ihrem Projekt „Engels‘ Weltbild“ am Engelsjahr 2020 beteiligen. Nun ist das erste Wandbild in der Gutenbergstraße/Ecke Senefelderstraße im Stadtteil Arrenberg fertiggestellt. Die beste Sicht auf das Wandbild hat man aus der Schwebebahn und vom Parkplatz gegenüber in der Friedrich-Ebert-Straße 125.

Zwei weitere Wandbilder in der Hünefeldstraße 58 (Wandtitel: Widerwärtigkeit) und an der „Cotton Factory“ in der Uellendahler Straße 29 (Wandtitel: Gestalt) folgen demnächst.


Olaf Reitz liest aus dem „Manifest der kommunistischen Partei“

Auch Olaf Reitz - Schauspieler, Sprecher und Theatermacher aus Wuppertal - beteiligt sich mit einer Aktion am Engelsjahr 2020: Er liest aus dem "Manifest der kommunistischen Partei". Die Lesung auf der Bühne des Opernhauses wurde aufgezeichnet, das Video feierte am 15. Juli 2020 um 20.15 Uhr auf der Plattform Stew.one seine Premiere. Die Lesung in voller Länge gibt es ausschließlich hier auf der Engels2020-Homepage.


Friedrich-Engels-Hotline

Endlich! Nach jahrelanger Stille stellt sich der berühmte Denker, Macher und Wuppertaler der Öffentlichkeit. Mit offenem Ohr für Ihre Sorgen, Ängste und Probleme ist Friedrich Engels – pünktlich zu seinem 200. Geburtstag – unter der kostenfreien Rufnummer 0202 / 25 18 58 18 stets erreichbar.

Rufen Sie ihn an und tauchen Sie ein in die Welt des berühmten Denkers und Philosophen. Finden Sie Halt und Rat in der Revolutionsseelsorge. Lauschen Sie in der “Lese-Ecke” seinen Ergüssen. Lassen Sie sich von seinen zeitlosen Theorien und Erkenntnissen belehren und verzaubern. Natürlich freut sich Friedrich Engels auch über Ihre ganz persönliche Nachricht.


Bis 28. November / „Offizielles“ Engels-Porträt von Andreas M. Wiese in der Bergischen VHS

Das „offizielle“ Engels-Porträt von Andreas M. Wiese befindet sich aktuell in den Räumlichkeiten der Bergischen Volkshochschule (Auer Schulstraße 20). Direkt über dem Eingang des Forums im Erdgeschoss prangt noch bis zum 28. November 2020 das Kunstwerk des Wuppertaler Malers. Besucher*innen können sofort ihre Meinung zu dem Gemälde kundtun. In einem Online-Fragebogen haben sie die Möglichkeit, sich dazu zu äußern, für wie wertvoll sie das Porträt halten. Die Auswertung der Umfrage wird vom Neuen Kunstverein Wuppertal Anfang 2021 veröffentlicht. Sollte sich herausstellen, dass die Mehrheit der Befragten es für wertlos hält, wird das Kunstwerk übermalt.

Rückblick

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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  • Ralf Silberkuhl
  • Bergische VHS
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  • Christoph Grothe
  • Stadt Wuppertal
  • Rebecca Hötten-Löns
  • Andreas M. Wiese
  • Stadt Wuppertal
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