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Engels2020

Engels2020 digital

Die aktuellen Corona-Entwicklungen wirken sich auch auf das Veranstaltungsjahr Engels2020 aus. Damit die Zeit zwar kontaktfrei, aber nicht Engels-frei bleibt, haben zahlreiche Engels2020-Akteure ihre Formate in die digitale Welt verlegt. Hier werden alle virtuellen Formate gebündelt und ständig erweitert.

Ab 28.11.2020: Wir feiern den 200. Geburtstag virtuell

Internationales Kunstprojekt "INSIDE OUT ENGELS", virtueller Rundgang durchs Engels-Haus und Video-Botschaft des Oberbürgermeisters Uwe Schneidewind

Hinter "Engels live" verbergen sich Online-Videokonferenzen, -Vorträge und -Livestreams. Bei der Kategorie "Engels sehen" gibt es unter anderem ein 90-minütiger Dokumentarfilm des Medienprojektes über die Bedeutung der Arbeit für das Leben, eine Online-Lesung des Wuppertaler Schauspielers Olaf Reitz des richtungsweisenden Textes „Manifest der kommunistischen Partei“ auf der Bühne des Wuppertaler Opernhauses sowie ein Tanzlern-Video der „Roten Socken“ zu entdecken. Auch ein virtueller Besuch der Ausstellung „Mensch Engels!“ der Stadtbibliothek Wuppertal ist möglich. Inhalte in der Kategorie "Engels lesen" sind beispielsweise alle eingereichten Essays zu dem Wettbewerb "Friedrich Engels - vorgestern, gestern, morgen?" sowie eine Liste mit unterschiedlichsten Literaturtiteln zu Friedrich Engels. Unter "Engels hören" befinden sich Podcasts der Politischen Runde der Bergischen VHS sowie die Friedrich-Engels-Hotline: Unter 0202/251 858 18 ist Friedrich Engels mit offenem Ohr für Sorgen, Ängste und Probleme Tag und Nacht erreichbar.

Engels live

Theaterstück "Ich kann des Nachts nicht schlafen vor lauter Ideen des Jahrhunderts" als Video on Demand

Das Theaterstück "Ich kann des Nachts nicht schlafen vor lauter Ideen des Jahrhunderts - Eine Engelsmaschine" von Torsten Krug ist ab sofort auf der Onlineplattform dringeblieben.de als Video on Demand zu sehen. Der Stream kostet fünf Euro.

Fast zwei Jahrzehnte, von 1850 bis 1869, lebt Friedrich Engels in Manchester ein Leben voller Widersprüche. Tagsüber »Baumwoll-Lord«, des Nachts revolutionärer Sozialist, wird er zum Mitbegründer einer Lehre, die seinen eigenen Klasseninteressen widerspricht. Um die kommunistische Sache voranzutreiben, unterstützt er Marx mit regelmäßigen Unterhaltszahlungen und steht ihm als Briefpartner mit Recherchen und Expertisen aus der kapitalistischen Praxis beim Schreiben zur Seite. Für Familie und Geschäftspartner muss er die Fassade des Besitzbürgers aufrecht erhalten. Als Bourgeois und Kapitalist mit repräsentativer Wohnung beteiligt er sich an der Fuchsjagd, privat unterhält er als Liebhaber der irischen Arbeiterinnen Mary und Lizzie Burns eine geheime Zweitwohnung.

"Die Engelsmaschine" macht die Parallelwelten und seine Verwandlungen zum Thema – wie auch den "ersten Klassengegensatz, der in der Geschichte auftritt": "den Antagonismus von Mann und Weib". Eine Frau von heute taucht ein in die Gedankenwelt von Friedrich Engels, die viel über unsere moderne Welt zu erzählen hat. Umgeben von Technik und Kameras, geht Engels auf Sendung, mit allen Widersprüchen.

Eine Produktion der börse zum Engelsjahr 2020/21. Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, des Kulturbüros der Stadt Wuppertal, von Christian Baierl. In Kooperation mit der GEDOK Wuppertal und INSEL e.V.

Mit: Julia Wolff
Buch und Regie: Torsten Krug
Bühne und Kostüme: Manfred Marczewski
Live-Kamera: Laura-Alina Blüming


9., 19. und 30. Mai 2021 / Digitale Führungen durch die Ausstellung „Vision und Schrecken der Moderne – Industrie und künstlerischer Aufbruch“

Das Von der Heydt-Museum Wuppertal bietet erstmals digitale Führungen durch die Ausstellung „Vision und Schrecken der Moderne – Industrie und künstlerischer Aufbruch“ an. Anhand ausgewählter Gemälde, Grafiken und Skulpturen führen die Kunstvermittlerinnen in Form eines Themen-Vortrags in die Ausstellung ein, die aus Anlass des Engelsjahres in Wuppertal zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels entstanden ist.

Die Ausstellung geht der Frage nach, wie sich die kulturellen und sozialen Aspekte der Industrialisierung in der Kunst vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart niedergeschlagen haben.

Termine für Online-Führungen sind:

Teilnehmer erhalten nach der Online-Anmeldung einen Link per E-Mail, über den sie sich an dem Tag per Zoom zuschalten können. Kosten: 4 Euro. Anmeldung für die digitalen Führungen sind im Onlineshop des Von der Heydt-Museums möglich.

Engels sehen

„Engels 2.0“-Film des TiC-Theaters kostenfrei ansehen

Zum Engelsjahr in Wuppertal präsentiert das TiC-Theater sein eigentlich als Revue geplantes Stück „Engels 2.0“ nun als Film – kostenfrei zu sehen auf der TiC-Homepage. Die coronabedingte Umstellung wurde in Zusammenarbeit mit „Siegersbusch Film“ realisiert und mit teils prominenter Besetzung auf den Bildschirm gebracht: So gibt es in „Engels 2.0“ ein Wiedersehen mit den bekannten Wuppertaler Schauspielern Ingeborg Wolff und Thomas Gimbel. In Spielfilmlänge und in unterhaltsamer Weise werden hier die Person und die Ideen von Friedrich Engels im Hinblick auf seine Zeit und ihrer Bedeutung für Gegenwart und Zukunft von Ingeborg Wolff, Thomas Gimbel, Julia Meier, Jana Konietzki und Silvia Droste beleuchtet. Auch Willy Brandt mit der Stimme des Kabarettisten Thomas Freitag mischt sich ein. Was hat sich seither getan, wie haben sich die Zustände, die Engels in Wuppertal und Manchester anprangerte, in der heutigen Zeit verändert – oder eben auch nicht? „Engels 2.0“ überrascht mit ungewöhnlichem Format, mit Witz, Erkenntnissen und viel Musik in einer durchaus ungewöhnlichen Mischung aus Musikrevue, Sitcom und Bildungsfernsehen.

Siegersbusch Film erstellte die Aufnahmen mithilfe der Greenscreen-Technik, um einerseits möglichst großen Spielraum bei der Bildmontage zu haben, zum anderen konnten auf diese Weise alle Schauspieler*innen coronakonform einzeln aufgenommen werden. Die Ton- und Bildaufnahmen entstanden in Wuppertal, Leipzig und Hamburg.


"Engels Weltbild": Dokumentarfilm über die drei Engels-Wandbilder im Wuppertaler Stadtgebiet

Eine Reihe von drei großen Häuserfassaden wurden von den beiden Künstler Martin Heuwold und Kolja Kunstreich gestaltet, um öffentliches Interesse bei Jung und Alt zu wecken. Dadurch soll sich der Betrachter erstmals oder erneut mit Engels beschäftigen.

In der Doku "Engels Weltbild" erläutern Heuwold und Kunstreich die Idee hinter ihrem Projekt, auch andere Beteiligte kommen zu Wort. 


Dokumentarfilm "Arbeitswelten"

28 junge Menschen erarbeiteten im Engelsjahr 2020 mit professioneller filmischer Unterstützung in einem Dokumentarfilm das Thema Arbeit. Für den Film wurden Menschen aus Wuppertal mit verschiedenen Berufen und in unterschiedlichen Lebensphasen porträtiert. Junge Menschen wurden bei ihrem Einstieg in den Beruf begleitet, ältere Menschen bei ihrem Ausstieg vor der Rente. Nun ist der Film in voller Länge auf der Video-Plattform YouTube zu sehen.

Die Berufsporträts gehen quer durch den Arbeitsmarkt: Von Arbeiter* innen über Angestellte bis hin zu Selbstständigen, mit verschiedensten Einkommensverhältnissen. Sie zeigen die Diversität des Arbeitsmarkts auch anhand von Menschen mit Behinderung und Arbeitslosen.

Dokumentarfilm "Arbeitswelten"

Ausstellung "Vision und Schrecken der Moderne – Industrie und künstlerischer Aufbruch"

Als Beitrag zum Jubiläums-Jahr „Engels 2020“ geht das Von der Heydt-Museum in der Ausstellung "Vision und Schrecken der Moderne – Industrie und künstlerischer Aufbruch" der Frage nach, wie sich die kulturellen und sozialen Aspekte der Industrialisierung in der Kunst vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart niedergeschlagen haben. Das im Zuge der industriellen Revolution entstandene neue Wirtschaftssystem des Kapitalismus, dessen Grundlagen Marx und Engels kritisch analysierten, hat nicht nur zu technischem Fortschritt und kultureller Weiterentwicklung, sondern auch zu heftigen sozialen Konflikten geführt, die die Bildende Kunst reflektiert.

Da das Von der Heydt-Museum Wuppertal aufgrund der aktuellen Corona-Situation keine Besucher empfangen kann, wurde ein virtueller Rundgang durch die Ausstellung online gestellt - inklusive zahlreicher Fotos und Audioguide. Zudem werden regelmäßige Online-Führungen durch die Ausstellung angeboten. Anhand ausgewählter Gemälde, Grafiken und Skulpturen führen die Kunstvermittlerinnen in Form eines Themen-Vortrags in die Ausstellung ein. Teilnehmer erhalten nach Online-Anmeldung einen Link per E-Mail, über den sie sich an dem Tag per Zoom einfach zuschalten können. Kosten: 4 Euro. Anmeldung hier im Onlineshop.

Bildangabe: Heinrich Kley, Die Krupp‘schen Teufel, 1912/13, LWL-Industriemuseum Dortmund

Olaf Reitz liest aus dem „Manifest der kommunistischen Partei"

„Ein Gespenst geht um in Europa“: Mit diesen Worten beginnt das „Manifest der kommunistischen Partei“, das Karl Marx und Friedrich Engels 1848 veröffentlichten. Der Wuppertaler Schauspieler, Sprecher und Regisseur Olaf Reitz hat für das Engelsjahr diesen richtungsweisenden Text auf der Bühne des Wuppertaler Opernhaus eingesprochen. Bei der Aufführung ohne Publikum hallt die Stimme von Reitz ungewohnt durch den leeren Aufführungsraum und gibt der Performance eine eindringliche, geradezu intime Note. Das „kommunistische Manifest“ ist das folgenreichste politische Schriftstück seit der Menschenrechtserklärung der französischen Revolution. Literarisch von hoher Wertigkeit befördert es auch heute noch spannende Einsichten.


Bandfestival „Der Aufstand ist eine Kunst & braucht Musik“

Das Bandfestival „Der Aufstand ist eine Kunst & braucht Musik“ wurde am 25. September 2020 von der börse Wuppertal veranstaltet. Die Auftritte wurden aufgezeichnet und auf dem YouTube-Kanal der börse hochgeladen.

Bei dem Musikwettstreit lag der Fokus auf jungen Bands und Newcomern der bergischen Musikszene. Die Bands waren frei in der Wahl der Songs, solange sie zum Thema passten: Sie sollten sich mit dem Engelsjahr auseinander setzen. Das Motto bezog nicht nur reine Arbeiterlieder gegen den Kapitalismus ein, sondern sollte thematische Weite ermöglichen, sodass zahlreiche sozialkritische Themen der heutigen Zeit angesprochen werden konnten. Beim Bandfestival waren alle Genres erlaubt: von Liedermachern über Rock, Folk, Punk, Jazz, Pop und Rap.

Bei dem Bandfestival „Der Aufstand ist eine Kunst & braucht Musik“ handelt es sich um Projekt der börse in Kooperation mit dem Rockprojekt Wuppertal e.V. im Rahmen des Engelsjahres 2020 mit Unterstützung der Stadt Wuppertal mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW.

Auftritt "Youngossi"
Auftritt "Ted Bundle"
Auftritt "Cyrill & Maybe"
Auftritt "Eleven"
Auftritt "Beyond Concepts"
Auftritt "Dantes Inferno"

"Mit Engels-Zungen": die Slam börse zum Engelsjahr

Ein Engels-Zitat war Grundlage und Kern der beim "Mit Engels-Zungen" - die Slam börse zum Engelsjahr - vorgetragenen Texte am 8. September 2020. Der Petry Slam wurde aufgezeichnet und auf dem YouTube-Kanal der börse hochgeladen.

Die von den Moderatoren Ralph Michael Beyer und Wilko Gerber geladenen Wortakrobat*innen buhlten mit ihren Texten um Publikumsgunst und den ersten Preis. Wer seine Zunge und Feder am besten gespitzt hatte, dem winkte neben einer Sonderausgabe des börsen-dax als Trophäe auch ein heiß begehrter Startplatz beim Jahresfinale um die Wuppertaler Stadtmeisterschaft 2021. Mit dabei waren: Michael Schumacher, Vincent Sboron, Marcoo Valentino, Therese Degen und Vougar Aslanov.

"Mit Engels-Zungen": die Slam börse zum Engelsjahr

Ausschnitte aus der Internationalen Konferenz "Von Engels gelernt? Linke Utopien und emanzipatorische Praxis in Lateinamerika"

Am 10. und 11. September 2020 fand die internationale Konferenz "Von Engels gelernt? Linke Utopien und emanzipatorische Praxis in Lateinamerika" statt.

Zu den Referenten gehörte auch Sandra Ramos. Die Feministin, Gründungsdirektorin und amtierende Leiterin der Gewerkschaft der Textilarbeiterinnen Nicaraguas sowie in der mittelamerikanischen Koordination der Textilarbeiterinnengewerkschaften, hielt einen Vortrag über die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie Nicaraguas und gewerkschaftliche Strategien.

Die Textilindustrie ist gerade im Wuppertal von großer Bedeutung. Hier ist mit dem Spinnen, Weben, Bleichen und Färben die Wiege der Frühindustrialisierung entstanden. Sie war der Motor für Maschinen, Kohle und Eisen, Straßen und Eisenbahnen, Schiffahrt und Handel. Die damit verbundene ursprünglich lokale Ausbeutung von Arbeitern und Natur war Ursprung des Kapitalismus, aber auch der Arbeiterbewegung und des wissenschaftlichen Sozialismus - unter anderem begründet durch Friedrich Engels in Wuppertal. Die Verlagerung der Textilproduktion in globale Lieferketten, Arbeitsbedingungen in der Maquila Industrie und gewerkschaftliche Strategien sind die Themen von Sandra Ramos.

Internationale Konferenz "Von Engels gelernt? Linke Utopien und emanzipatorische Praxis in Lateinamerika": Vortrag von Sandra Ramos (Gewerkschaft der Textilarbeiterinnen Nicaraguas) über Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie Nicaraguas und gewerkschaftliche Strategien

"Strategische Herausforderungen für soziale Bewegungen, Praxis der Selbstorganisation und postkapitalistische Politik": Unter diesem Titel fand auf der internationalen Tagung „Von Engels gelernt? Linke Utopien und emanzipatorische Praxis in Lateinamerika“ ein einstündiges Gespräch mit Raúl Zibechi, bekannter Aktivist und Publizist aus Uruguay, und Annette von Schönfeld, Leiterin des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Río de Janeiro, statt. 

Internationale Konferenz "Von Engels gelernt? Linke Utopien und emanzipatorische Praxis in Lateinamerika": Gespräch über strategische Herausforderungen für soziale Bewegungen, Praxis der Selbstorganisation und postkapitalistische Politik

Friedrich Engels als Comic-Figur: Videoeinblicke in die Graphic Novel „Engels – Unternehmer und Revolutionär“

Die Graphic Novel „Engels – Unternehmer und Revolutionär“ schildert das Leben des Sozialisten und Unternehmers. Engels wird in dem biografischen Historien-Comic mit all seinen Widersprüchen als Persönlichkeit, Vordenker und Kind seiner Zeit gezeigt.

In dem im Wuppertaler Verlag Edition 52 erschienenen Buch werden die Folgen Engels‘ Philosophie und seine heute noch aktuellen Prinzipien von Ausbeutung und Klassenkampf thematisiert. Die Leser der Graphic Novel „Engels – Unternehmer und Revolutionär“ begleiten Engels durch die sozialen und politischen Brennpunkte seiner Zeit und durch sein Leben.

Erste Einblicke in die Graphic Novel gibt es auf dem gleichnamigen YouTube-Kanal „Engels – Unternehmer und Revolutionär“:

„Engels – Unternehmer und Revolutionär“ auf YouTube: Ausschnitt aus der Graphic Novel zeigt Engels' Leben voller Widersprüche

Ausstellung: "Bilder von Straßen. Friedrich-Engels und Karl Marx in Deutschland"

Die Ausstellung "Bilder von Straßen. Friedrich-Engels und Karl Marx in Deutschland" von Che Seibert ist im Rahmen des Engelsjahres entstanden. Seit 2018 beschäftigt sich Che Seibert fotografisch mit dem öffentlichen Gedenken an Friedrich Engels. Da Engels im allgemeinen Bewusstsein meist im Zusammenhang mit Marx gesehen wird, suchte er systematisch Orte auf, die sowohl eine Karl-Marx- als auch eine Friedrich-Engels-Straße haben. 
Damit schuf er ein Panorama, wie und wo Deutschland die Ehrung eines seiner großen Denker im öffentlichen Raum vollzieht und visualisiert die unterschiedlichen Gegenden bzw. Kontexte. Aus dem konzeptuellen Ansatz wurde so eine subjektive Reflektion der historischen Entwicklung, die ein vielschichtiges Bild der Gegenwart und der bundesrepublikanischen Identität aufzeigt.

Insgesamt entstanden hunderte Fotografien aus mehr als 50 Orten, zu denen selbstverständlich auch die Engels-Allee in Wuppertal sowie das Engelsdenkmal gehören. Pandemie-bedingt kann die Ausstellung im Neuen Kunstverein Wuppertal nicht in der ursprünglich gedachten Form präsentiert werden. Deshalb haben Künstler und Kunstverein eine Auswahl von 30 Fotografien vorgenommen, die zunächst im Schaufenster des Vereins von der Straße aus zu sehen waren und nun sukzessive auf der Webseite www.neuer-kunstverein-wuppertal.de veröffentlicht werden.


Video: Jugendliche aus der Stadt Engels an der Wolga schildern ihre Eindrücke und Gedanken zum berühmtesten Sohn der Stadt Wuppertal

Anlässlich des Engelsjahres veranstaltete die Bergische Uni ein großes Schreibprojekt für Studierende und Schüler zu dem Motto „Der Tag, an dem ich Engels begegnete“. Eigentlich sollten auch Schüler aus der russischen Stadt Engels an der Wolga nach Wuppertal kommen. Doch Corona kam dazwischen. 

Einige der russischen Schüler schrieben trotzdem Texte zu dem vorgegebenen Motto „Der Tag, an dem ich Engels begegnete“. Vor allem aber drehten sie einen Film über ihre Stadt und Engels – denn für die Schüler ist Engels weniger der Wuppertaler Kommunist als vor allem die Stadt, in der sie leben. „German left bank of the Volga and Friedrich Engels“ heißt ihr Film, der bei Vimeo hochgeladen ist.

In professioneller Qualität zeigen die russischen Schüler mit Drohnen-Überflügen das modern geprägte Stadtbild und erzählen in Englisch über Engels und über die Wolga-Deutschen. Sie gehen zu den Engels-Statuen ihrer Stadt, zitieren die Lebensdaten von Friedrich Engels und präsentieren von Deutschen erbaute Kirchen. 


Diskursplattform „Arbeit in der Krise“: Vorträge und Diskurs im Netz

Die immer größere Kluft zwischen Arm und Reich, der beschleunigte Klimawandel und zuletzt auch der Ausnahmezustand der Corona-Krise lassen keinen Zweifel an der Notwendigkeit tiefgreifender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen. Auf der Diskursplattform „Arbeit in der Krise“ suchen Künstler*innen, Theoretiker*innen und Aktivist*innen Antworten auf fundamentale Fragen – und legen dabei einen besonderen Fokus darauf, was sich von künstlerischen Prozessen über das Wesen von Produktion und Arbeit heute lernen lässt.

Bei "Nach dem Beaufsichtigen der Maschinen: Künstlerische Positionen im öffentlichen Raum in Engelskirchen" sowie bei der Diskursplattform „Arbeit in der Krise“ handelt es sich um Aktionen des LVR-Industriemuseums Kraftwerk Ermen & Engels (Engelskirchen) und des NRW KULTURsekretariats (Wuppertal) anlässlich des 200. Geburtstags von Friedrich Engels.


„Wuppertaler LesART – Literatur ganz nah“: Online-Lesereihe zum Buch "Auf Bruch. Der junge Engels im Wupper-Tal"

Der Verlag Edition Köndgen präsentiert auf seinem YouTube-Kanal die neue Online-Lesereihe "Wuppertaler LesART. Literatur ganz nah". Den Anfang macht ein Buch über Friedrich Engels: Fünf Wochen lang werden jeden Samstag einige Kapitel aus dem Buch "Auf Bruch. Der junge Engels im Wupper-Tal" vorgestellt. Autor Dirk Walbrecker liest dabei an unterschiedlichen Orten in Wuppertal. 

Wuppertaler LesART EXTRA zum 200. Geburtstag Friedrich Engels

Weitere Teile der Wuppertaler LesART-Reihe:


Online-Podiumsdiskussion: "Die soziale Frage in der Krise!? 200 Jahre Friedrich Engels"

Eine Online-Podiumsdiskussion zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels mit Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland), Dr. Lars Bluma (Museum für Industriekultur Wuppertal) und Dr. Natalie Grimm, (Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen): Friedrich Engels war erfolgreicher Unternehmer und kommunistischer Revolutionär, Pietist und Religionskritiker. Mitten in der Industriellen Revolution zeichnete er mit seinen Untersuchungen ein genaues Bild der Gesellschaft im Umbruch. Die soziale Frage stand im Zentrum seines politischen Wirkens.

Die Podiumsdiskussion kontrastiert seine Analyse mit der aktuellen Situation. Können wir heute die soziale Frage so klar benennen, wie es Friedrich Engels tat? Die Diskutant*innen gingen dieser Frage aus sozialethischer, historischer und soziologischer Sicht nach und nahmen dabei immer wieder Bezug auf Gedanken und Schriften von Friedrich Engels, der am 28. November 1820 in Barmen - heute ein Stadtteil von Wuppertal und Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland - geboren wurde.

Aufgezeichnet wurde die Online-Podiumsdiskussion am 28. Oktober 2020 als Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Akademie im Rheinland mit dem Evangelischen Forum Bonn. 

Online-Podiumsdiskussion: "Die soziale Frage in der Krise!? 200 Jahre Friedrich Engels"

Zuhause tanzen mit den „Roten Socken“

Bewegung schadet nie - gerade nicht in Corona-Zeiten! Die "Roten Socken" gewähren in ihrem YouTube-Video Einblick in ihre Choreografie. Die Macher des Flashmobs erklären die verschiedenen Figuren - also eine Anleitung zum Mitmachen! Das Video sorgt somit für Bewegung Zuhause und steigert die Vorfreude auf das gemeinsame Tanzen, sobald das öffentliche Leben wieder seinen Normalzustand erreicht hat.

Einblick in die Choreografie 'Rote Socken' des Engelsjahres 2020

Ausstellung „Mensch Engels“ digital besuchen

Die Ausstellung „Mensch Engels!“ der Stadtbibliothek Wuppertal kann ab sofort digital besichtigt werden: Möglich macht dies der Online-Katalog (OPAC) der Stadtbibliothek. Wer sich durch die Ausstellung klickt, erhält Einblicke zu Friedrich Engels als Zeichner und Gezeichneten, in seine Skizzen und Karikaturen ebenso wie in Zeichnungen des sowjetischen Graphikers Nikolaj N. Shukow und weiteren Bildern zu seiner Person und seinem Umfeld. Die Ausstellung beleuchtet Friedrich Engels in seiner Persönlichkeit und seinem Denken.

Hier geht es zum digitalen Besuch der Ausstellung "Mensch Engels":


"when robots make art"

Bildhauer Eckehard Lowisch gibt mit diesen beiden Trailern einen ersten Einblick in sein Projekt „when robots make art“, in der sich der Wuppertaler Künstler mit der Thematik „Bildhauer 4.0“ - dem Zusammenwirken von Bildhauerei und modernster industrieller Fertigung - auseinandersetzt. (Videos: Ralf Silberkuhl)


Interview mit Eckehard Lowisch auf STEW.ONE zum Nachhören:

FreiTalk mit Eckehard Lowisch auf STEW.ONE

Engels näher kennenlernen - YouTube-Videos des Museums Industriekultur Wuppertal

Auf dem Youtube-Kanal des Museums Industriekultur Wuppertal befinden sich fünf unterhaltsame Videos zu Leben und Werk von Friedrich Engels. In den Filmen geht es unter anderem um sein Aufwachsen in Wuppertal-Barmen, seine Zeit in Manchester und seine vielseitige Persönlichkeit. Die Videos sind auch auf Englisch und Chinesisch abrufbar.

Friedrich Engels: Der Autodidakt

Lesung: Auszüge aus dem Friedrich Engels-Roman "Und morgen eine neue Welt"

Der Autor Tilman Röhrig liest auf seinem YouTube-Kanal Auszüge aus seinem Friedrich Engels-Roman "Und morgen eine neue Welt" vor. 

Auf der Website des Piper-Verlags heißt es zum Inhalt des Buchs: "Zeitlebens ist Friedrich Engels ein Mann voller Widersprüche. Er ist Gelehrter und Revolutionär, Frauenheld und Fabrikant. Erfolgreich führt er die Fabrik seines Vaters in England und ist dennoch einer der großen Vordenker des Kommunismus. Für Karl Marx war er nicht nur enger Freund und Impulsgeber für dessen Werk, sondern auch unverzichtbarer Mäzen. Durch die Irin Mary Burns lernt Friedrich Engels das elende Leben der Arbeiter kennen – und findet in ihr die Liebe seines Lebens."

Auszug aus dem Friedrich Engels-Roman "Und morgen eine neue Welt" - "Religion ist Opium des Volkes"
Auszug aus dem Friedrich Engels-Roman "Und morgen eine neue Welt" - "Nein, keine Tränen..."
Auszug aus dem Friedrich Engels-Roman "Und morgen eine neue Welt" - "Mogelei beim 'Kommunistischen Manifest'"

Buchvorstellung „Arbeiten am Widerspruch – Friedrich Engels zum 200. Geburtstag“

Die Herausgeber Rainer Lucas, Reinhard Pfriem und Hans-Dieter Westhoff haben ihr Buch "Arbeiten am Widerspruch - Friedrich Engels zum 200. Geburtstag" am 18. Februar 2020 in der Wuppertaler Buchhandlung Klaus v. Mackensen vorgestellt. 21 Autorinnen und Autoren des Sammelbandes befassen sich mit Friedrich Engels und seinem Werk, welches im Unterschied zu zahlreichen Interpretationen durchaus eigenständige und eigenwillige Züge hat. Die Bandbreite der Themen ist enorm: von Ökonomie und Philosophie über sozialwissenschaftliche Analysen und Religionskritik bis hin zur Dialektik der Natur.

Die Buchvorstellung mit Rainer Lucas, Prof. Dr. Reinhard Pfriem und Hans-Dieter Westhoff als Herausgeber sowie mit Matthias Nocke (Kulturdezernent Stadt Wuppertal), Hubert Hoffmann (metropolis-Verlag) und weiteren Autorinnen und Autoren des Buches wurde aufgezeichnet und ist als Video hier zu finden:


Engels2020-Trailer

Von der Hochkultur (Auftaktveranstaltung), über die Wissenschaft (Kongress „Die Aktualität eines Klassikers – The Timeliness of a Historic Figure“ der Bergischen Universität Wuppertal) und Literatur (Buchvorstellung „Arbeiten am Widerspruch – Friedrich Engels zum 200. Geburtstag“), bis hin zur freien Szene („Rote Socken“):  Direkt zu Beginn des Engelsjahres sind Formate aus vielen kulturellen Bereichen vertreten. Wie vielfältig die einzelnen Formate der Engels2020-Veranstaltungen sind, zeigt ab sofort ein Trailer, der Lust auf mehr macht.


Lichtinstallation von Gregor Eisenmann zur Auftaktveranstaltung

Wer bei der Engels2020-Auftaktveranstaltung am 15. Februar nicht dabei sein konnte oder in Erinnerungen schwelgen möchte: Auf dem YouTube-Kanal der Wuppertaler Stadtwerke gibt es ein Video von Gregor Eisenmanns Outdoor-Lichtkunstshow. Der Wuppertaler Künstler hatte an dem Abend die Fassade des Opernhauses und den Engelsgarten dank fünf Großformat-Projektoren, 1800 LEDs und 60 Scheinwerfern in Szene gesetzt. Dabei wurde Engels großflächig und in Endlosschleife in verschiedenen Epochen dargestellt.

Lightshow zum Engelsjahr 2020 in Wuppertal: Lichtinstallation von Gregor Eisenmann

WDR-Bericht: „Offizielle Eröffnung des Festjahres zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels“

Der WDR hat am 17. Februar 2020 über die Engels2020-Auftaktveranstaltung berichtet.

Auf der Website des WDR heißt es: Es war spektakulär: Die offizielle Eröffnung des Festjahres zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels im und am Opernhaus. Allein die Lichtkunstshow auf der Vorderfassade des Opernhauses und im angrenzenden Engelsgarten lockte viele Zuschauer nach Barmen.


Arte-Bericht: „Wuppertal feiert Friedrich Engels“

Die Kultursendung "Metropolis" des TV-Senders Arte hat Anfang März 2020 über das Engelsjahr berichtet: In dem knapp 14-minütigen Beitrag kommen zahlreiche Engels2020-Akteure zu Wort.

Auf der "Metropolis"-Website heißt es: Mit großangelegten Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels, dem bekanntesten Sohn der Stadt, will Wuppertal den Blick auf sein reiches Potential lenken und auch an den Glanz des 19. Jahrhunderts erinnernals die Stadt ein Zentrum der Industrialisierung Europas war und Gründungsort moderner sozialer Bewegungen.

Engels lesen

Kostenlose Texte von Friedrich Engels bei Zeno.org

Wer sich mit dem umfassenden Werk von Friedrich Engels auseinandersetzen möchte, wird bei Zeno.org fündig. Die digitalen Texte bieten eine erste Möglichkeit, das Werk kennenzulernen. Für vertieftes Lesen empfehlen wir die zahlreichen Engels-Ausgaben, die über den Buchhandel zu beziehen sind.


Bücher rund um Friedrich Engels

Um die Wartezeit auf die nächsten Engels2020-Veranstaltungen während der Corona-Pandemie zu verkürzen, haben wir eine Übersichtsliste mit unterschiedlichsten Literaturtiteln zu Friedrich Engels erstellt. 


Essay-Wettbewerb: Friedrich Engels - vorgestern, gestern, morgen?

Das Kommunikationszentrum die börse in Wuppertal und das Literaturbüro NRW hatten mit Unterstützung von KARUSSELL einen Essay-Wettbewerb zum Thema: "Friedrich Engels - vorgestern, gestern, morgen?" ausgerufen. Im Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag von Friedrich Engels zum 200. Mal. Die weltberühmte historische Figur ist der jüngeren Generation eine unbekannte Größe, ein Name nur noch für Geschichtsbücher - oder haben sein Leben und Wirken doch noch eine Bedeutung für unsere Gegenwart? Diese Frage in Form eines Essays zu erörtern, war die Aufgabe bei dem ausgeschriebenen Wettbewerb.

Inzwischen stehen die Gewinner*innen der Jury-Preise fest:

  • Josefine Berkholz (Berlin) spannt in „Einen Widerspruch aushalten, ausleben, aufheben" einen Bogen von der Engelschen Reproduktionsarbeit zur heutigen Fürsorgearbeit in Zeiten der Corona-Krise.
  • Paul Jennerjahn (Hamburg) begibt sich in „161 Rue Saint-Honoré" auf eine literarische Spurensuche in Paris, wo Engels im Jahr 1844 Marx einen folgenreichen Besuch abstattete.
  • Und bei Janina Makowe (Ulm) entspinnt sich in „Warum hast du keine Zukunft?" ein fiktiver Internet-Dialog, in dessen Verlauf Engels den Klauen der OK Boomer Generation entrissen wird.

Die drei Jury-Preis Gewinner:innen Josefine Berkholz, Paul Jennerjahn und Janina Makowe im Gespräch über ihre und andere Essays:

Essay-Wettbewerb: "Friedrich Engels – Vorgestern, gestern, morgen?" - die drei Jury-Preisgewinner:innen Josefine Berkholz, Paul Jennerjahn und Janina Makowe im Gespräch

Schul-Workshops: Schüler*innen schreiben Texte über Engels

Wuppertaler Schüler*innen haben sich mit der Person Friedrich Engels befasst und Texte unterschiedlichster Art verfasst. Mädchen und Jungen des Gymnasiums Sedanstraße (Klasse 8d, zum Zeitpunkt des Workshops Klasse 7d) sowie des Berufskollegs Barmen Europaschule (Klasse FA 118) haben Texte geschrieben, die von dem Kriminalroman "Türkischrot" der Autorin Christiane Gibiec inspiriert wurden. An der Else Lasker Schüler Gesamtschule (Klasse 10f) entstanden politische Essays zu der Fragestellung "Gibt es Gerechtigkeit - oder war Friedrich Engels ein Spinner?".

Die Schüler*innen des Gymnasiums Sedanstraße haben mit ihren Texten zu "Türkischrot" im Sommer den dritten Preis im Schülerwettbewerb „Wer war Friedrich Engels?“ des Fördervereins Historisches Zentrum belegt.

Engels hören

Engels2020-Hotline unter 0202/251 858 18

Endlich! Nach jahrelanger Stille stellt sich der berühmte Denker, Macher und Wuppertaler der Öffentlichkeit. Mit offenem Ohr für Ihre Sorgen, Ängste und Probleme ist Friedrich Engels – pünktlich zu seinem 200. Geburtstag – stets erreichbar.

Rufen Sie ihn an und tauchen Sie ein in die Welt des berühmten Denkers und Philosophen. Finden Sie Halt und Rat in der Revolutionsseelsorge. Lauschen Sie in der “Lese-Ecke” seinen Ergüssen. Lassen Sie sich von seinen zeitlosen Theorien und Erkenntnissen belehren und verzaubern. Natürlich freut sich Friedrich Engels auch über Ihre ganz persönliche Nachricht.

Sie haben Probleme mit Ihrer Rolle in der Gesellschaft? Sie suchen jemanden, der zu Ihnen spricht? Wählen Sie einfach die 0202/251 858 18. Bei Anruf Engels.


Politische Runde der Bergischen VHS: Podcast zum Nachhören

Zum Jubiläum widmet sich die Politische Runde der Bergischen VHS in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung erstmalig exklusiv einem Thema: "Engels200". Hochkarätige Referent*innen aus dem In- und Ausland stellen ihre Forschung zu Friedrich Engels vor. Was hat uns Friedrich Engels heute noch zu sagen? Den Abschluss der Reihe bildet eine Podiumsdiskussion zur Zukunft des Kapitalismus. 

Der Podcast "Politische Runde" ist entstanden, um die Zeit der Covid19-Pandemie zu überbrücken und in dieser Zeit weiterhin Programm in der Politischen Runde anzubieten.


  • 23. November 2020 
    “Das Private darf nicht zu mächtig sein.”
    Streitgespräch mit Politker Gregor Gysi, Autorin und Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann und Wissenschaftler Hans Frambach über das Thema "Kein Kapitalismus ist auch (k)eine Lösung? Gesellschaft neu denken."


"Engels neu denken": Podcast zum Nachhören

Für alle, die die "Engels neu denken"-Veranstaltung "Unternehmertum und gemeinschaftsorientiertes Wirtschaften" am 7. Oktober 2020 im Knipex-Forum verpasst oder keine Karten mehr bekommen haben: Der Vortrags- und Diskussionsabend steht nun als Podcast zum DownloadMPEG-Datei126,48 MB zur Verfügung. 

Bei der Veranstaltung "Unternehmertum und gemeinschaftsorientiertes Wirtschaften" wurde über die zunehmenden soziale Verwerfungen, ökologischen Zerstörungen und der daraus resultierenden gesellschaftlichen Verantwortung diskutiert. Dr. Burghard Flieger (Freiburg), Prof. Dr. Reinhard Pfriem (Essen-Kettwig) und Ralf Putsch (Geschäftsführer der Firma Knipex, Wuppertal) fragten sich: Wie sieht die Zukunft des Unternehmertums aus? Moderator war Prof. Dr. Lutz Becker, anschließend gab es eine Diskussion mit dem Publikum.


Wupper-TALKultur Studiogespräch: „Auf ein Wort“

Wupper-TALKultur Studiogespräch im November 2020: „Auf ein Wort“ mit Christoph Grothe

Am 13. November 2020 war Engels2020-Projektgeschäftsführer Christoph Grothe zu Gast in der Radiosendung Wupper-TALKultur. Obwohl einige der über 120 geplanten Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden mussten, bläst Grothe nicht Trübsal und verweist im Interview auf die tolle Auftaktveranstaltung im Opernhaus mit der grandiosen Videoprojektion von Gregor Eisenmann. Die Wandbilder der beiden Wuppertaler Künstler Martin Heuwold und Kolja Kunstreich an drei Häuserwänden laden auch während der Corona-Pandemie zu einem Engels-Rundgang ein (Arrenberg: Gutenbergstraße/Ecke Senefelderstraße, Barmen: Hünefeldstrasse 58, Elberfeld: „Cotton Factory“ in der Uellendahler Straße 29). Eine tolle Sache ist auch dies: eine Graphic Novel über Engels. Im Wuppertaler Verlag Edition 52 erschienener Historien-Comic mit Friedrich Engels als Comic-Figur, mit allen Widersprüchen seiner Persönlichkeit, Vordenker und Kind seiner Zeit.

Wupper-TALKultur Studiogespräch im Februar 2020: „Auf ein Wort“ mit Christoph Grothe und Hans-Dieter Westerhoff

Anfang Februar 2020 waren Engels2020-Projektgeschäftsführer Christoph Grothe und Kurator Hans-Dieter Westhoff zu Gast in der Radiosendung Wupper-TALKultur. Unter den Schlagworten „Denker-Macher-Wuppertaler“ plauderten die beiden über die wesentlichen Facetten des Barmer Unternehmers. Dabei verwiesen sie auf seine Werke und Taten und auf das umfangreiche Festprogramm. War der 100. Geburtstag des berühmten Stadtsohnes Wuppertal gerade mal ein Festakt wert, geht ab dem offiziellen Start des Engelsjahres am 15. Februar 2020 ein Feiermarathon mit über 120 großen und kleinen Festakten in Wuppertal los. Natürlich verraten die beiden Engelsjahr-Macher Westhoff und Grothe auch, was ihre ganz besondere Lieblingsveranstaltungen bzw. -ideen sind.


WDR3: "Friedrich Engels-Kongress in Wuppertal"

Das Kulturmagazin "Mosaik" des Radiosenders WDR3 hat Mitte Februar 2020 über den internationalen Kongress „Die Aktualität eines Klassikers – The Timeliness of a Historic Figure“ an der Bergischen Universität Wuppertal berichtet. 

Auf der Website des WDR3-Kulturmagazins "Mosaik" heißt es: Friedrich Engels, Mitbegründer der kommunistischen Utopie, wurde vor zweihundert Jahren in Wuppertal geboren. Ein Mosaik-Gespräch mit Prof. Smail Rapic über die Aktualität des Klassikers.

Engels2020 auf Social Media

Weitere digitale Kulturangebote in Corona-Zeiten

Kulturbüro: Digitale Angebote der Wuppertaler Kulturszene

Das heimische Sofa wird zum Zuschauerraum, das Internet zur Bühne: Viele Kreative gehen in diesen Zeiten neue Wege und nutzen das Internet, um mit ihrem Publikum in Kontakt zu bleiben. Kultur ist Über-Lebensmittel - deshalb kommt die Wuppertaler Kulturszene mit ihren vielfältigen Angeboten zu Ihnen nach Hause.

Die Stadt Wuppertal möchte alle Kulturschaffenden in diesen Zeiten unterstützen und dem Publikum ein Angebot machen, das Musik, Theater, Tanz, Bildende Kunst, Lesungen, Poetry Slam oder Performance - kurz: die Kultur im Tal - schmerzlich vermisst. Daher werden hier Kulturangebote der Kreativszene gesammelt und verlinkt, die mit einem Teil ihrer Aktivitäten ins Netz gezogen sind.


wuppertal-live.de: Veranstaltungsplattform für Daheimgebliebene

wuppertal-live.de hat eine Veranstaltungsplattform für Daheimgebliebene entwickelt: Dort finden sich zu Beispiel Streaming-Dienste, die täglich Live-Konzerte aus Wuppertal ins Internet senden, Clips von lokalen Musikern und Comedians, ein Video-Tagebuch von Jugendlichen, außerdem Angebote von Museen und Galerien sowie viele weitere Projekte, mit denen Kunst und Kultur zum Publikum nach Hause kommen.


STEW.ONE: Wuppertaler Kulturschaffende verlagern ihre Arbeiten in den öffentlich-digitalen Raum

STEW.ONE ist ein Kultureintopf, zu dem alle etwas beitragen können. Da das kulturelle Programm in Wuppertal besonders unter der momentanen Situation leidet, tragen Wuppertaler Kulturschaffende ihre Arbeiten in den öffentlich-digitalen Raum und damit direkt in dein Wohnzimmer. Das Programm entwickeln alle Kulturschaffenden der Talstadt, und solche die es gerne werden wollen, gemeinsam.

Auf der Internetseite STEW.ONE wird das Konzept wie folgt erläutert: 

Hier kann sich jeder direkt beteiligen und Kunst und Kultur unterstützen! Der geleistete Beitrag wird nach jeweils 14 Tagen wie folgt verteilt:

1/3 geht zu gleichen Teilen an Künstler:innen, die in den vergangenen 14 Tagen an der Bereitstellung des Programms mitgearbeitet haben.

1/3 geht an die Veranstaltungsorte, die in den vergangenen zwei Wochen an der Bereitstellung des Programms mitgearbeitet haben.

1/3 geht an den Notfallfonds »EinTopf«, den Akteur:innen der freien Wuppertaler Kulturszene für Not leidende Kunstschaffende ins Leben gerufen haben.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Christoph Grothe
  • Laura-Alina Blüming
  • Von der Heydt-Museum
  • TiC-Theater
  • Jan Kreienkamp
  • die börse
  • Che Seibert
  • Stadt Engels
  • MEGA, Dietz-Verlag, Berlin
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • Christoph Grothe
  • Rebecca Hötten-Löns
  • Bergische VHS
  • Bergische VHS
  • Christoph Grothe
  • Brigitta Hildebrand
  • Brigitta Hildebrand
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • STWE.ONE
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