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Engels2020

Stadtführung "Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal"

Was und wer ihn hier umgaben, wie die Stadt ihn prägte und wie er sich hier einbrachte, dazu bietet das Historische Zentrum folgende Stadtführung an: "Friedrich Engels und das frühindustrielle Wuppertal".

Die Allee in Unterbarmen – heute Friedrich-Engels-Allee - war für einige Jahre der Schulweg des Gymnasiasten Friedrich Engels. Entlang der Straße lagen die für das Tal so typischen Türkischrotfärbereien, frühen Textilfabriken und Maschinenbauanstalten. Hier lagen die Kneipen, in denen sich die Heimweber am „Liefertag“ trafen und in denen das wüste „Volksleben“ stattfand, das der 19-jährige Engels in seinen „Briefen aus dem Wupperthal“ beschrieb. Hier, im Gasthof „Zur Stadt London“, traf sich Engels konspirativ mit Moses Hess, seinem Mentor, und bereitete mit ihm Deutschlands erste „kommunistische Versammlungen“ in Elberfeld vor. Und hier logierte Georg Weerth als junger Lehrling, später ein enger Freund und Mitstreiter von Friedrich Engels.

Viele noch erhaltene Wohn- und Fabrikgebäude im westlichen Teil der Allee dokumentieren die frühe industrielle Entwicklung der Stadt.

Keine Angaben zur Barrierefreiheit. Bitte direkt beim Veranstalter nachfragen.

  • Treffpunkt: Schwebebahnstation Völklinger Straße
  • Termine - Beginn jeweils um 14.00 Uhr:
    15. März
    12. April | 26. April
    10. Mai | 31. Mai
    14. Juni |28. Juni
  • Dauer: 90 Minuten
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Kosten: 8 Euro, bei Vorzeigen der Eintrittskarte zur Engels-Sonderausstellung ermäßigt 5 Euro

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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