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Engels2020

Videokonferenz: "Kein Kapitalismus ist auch (k)eine Lösung? Gesellschaft neu denken."

Die Bergische VHS lädt am 23. November zu einem Streitgespräch mit Politker Gregor Gysi, Autorin und Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann und Wissenschaftler Hans Frambach.
Veranstaltung findet als Videokonferenz statt, der Link zum Videostream wird am Veranstaltungstag auf der VHS-Startseite veröffentlicht.

Bist Du noch zu retten? Wer erinnert sich nicht an das geflügelte Wort aus der Vergangenheit, wenn man gerade wieder im Begriff war, eine hoffnungslose Dummheit anzustellen? Angesichts von ökonomischen Krisen, sozialen Verwerfungen, weltweiter Armut, ökologischer Verwüstung und rechtspopulistischem Mainstream ist Kapitalismuskritik nach Jahrzehnten der kollektiven Tabuisierung längst wieder zum Thema geworden. Ist der Kapitalismus noch zu retten? Und überhaupt: Warum kommt es eigentlich zu Finanzkrisen? Warum sind die Reichen reich und die Armen arm? Wie funktioniert Geld? Woher kommt das Wachstum? Ökonomen haben bisher - mehr oder weniger erfolgreich - versucht, die Welt zu beschreiben. Es kommt aber darauf an, sie zu verändern…

Die renommierte Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann lieferte mit ihrem breit diskutierten Buch den Titel für dieses Streitgespräch über die Zukunft des Kapitalismus und die Frage nach der Gesellschaft, in der wir künftig leben wollen: Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Oder doch?

Die Diskutanten:

Ulrike Herrmann (Berlin)
Ulrike Herrmann ist Bankkauffrau und Journalistin. Sie studierte Geschichte und Philosophie an der FU in Berlin und absolvierte die Henri-Nannen-Schule. Seit 2006 ist sie Wirtschaftskorrespondentin der taz, unter anderem mit dem Spezialgebiet Finanz- und Eurokrise. Ulrike Herrmann ist darüber hinaus wissenschaftliche Mitarbeiterin der Körber Stiftung, Pressesprecherin der Hamburger Gleichstellungssenatorin und Autorin zahlreicher Bücher, darunter der beziehungsreiche Titel "Der Sieg des Kapitalismus". 2016 erschien ihr viel diskutiertes Buch "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Was wir heute von Adam Smith, Karl Marx und John Maynard Keynes lernen können". 

 

Dr. Gregor Gysi (Berlin)
Gregor Gysi absolvierte nach der Polytechnischen und während der erweiterten Oberschule eine Ausbildung zum Facharbeiter für Rinderzucht. Nach dem Jurastudium an der Humboldt-Universität Berlin arbeitete er seit 1971 als Rechtsanwalt in Berlin. Promotion 1976. Von Dezember 1989 bis Januar 1993 Vorsitzender der PDS, Mitglied der Volkskammer vom 18. März bis 2. Oktober 1990 und Vorsitzender der PDS-Fraktion. Von 1990 bis 2002 Mitglied des Bundestages. 1998 bis Oktober 2000 Vorsitzender der PDS-Fraktion. Seit August 2002 ist er wieder als Rechtsanwalt tätig. 2005, 2009 und 2017 wird er im Wahlkreis Berlin-Treptow-Köpenick jeweils direkt wieder in den Bundestag gewählt. Zuletzt erschien von ihm ein Buch mit dem Titel "Marx und wir: Warum wir eine neue Gesellschaftsidee brauchen".

 

Prof. Dr. Hans Frambach (Wuppertal)
Prof. Dr. Hans Frambach ist Leiter des Arbeitsbereichs Mikroökonomie und Geschichte des ökonomischen Denkens an der Bergischen Universität Wuppertal, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft – Schumpeter School of Business and Economics. Er springt spontan an ein für Prof. Uwe Schneidewind, der aufgrund seiner Wahl zum Wuppertaler Oberbürgermeister und der Ratssitzung am selben Tag verhindert ist.

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