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Übergang Schule Beruf Veranstaltungen

Volles Haus bei der Ausbildungsbörse

Die diesjährige Veranstaltung war besonders gut besucht: 3000 Schülerinnen und Schüler besuchten die Messestände von 125 Ausbildungsbetrieben aus Wuppertal und Umgebung.

Einmal im Jahr präsentieren sich lokale Ausbildungsbetriebe gemeinsam in der Historischen Stadthalle. Am 31. August war es wieder soweit. Mit 125 Ausstellern war das Angebot besonders groß und vielfältig. Unter den Ausbildungsbetrieben befanden sich Vertreter aus dem Handwerk, produzierendem Gewerbe und Industrie, Dienstleistung, Einzelhandel, Pflege, Verwaltung und viele weitere.

Rund 3.000 Schülerinnen und Schüler nutzen die Gelegenheit, um sich bei den Unternehmen über Berufe, Einstiegsmöglichkeiten und Karrierechancen zu informieren. Dabei kamen auch ganze Klassenverbände aus den Nachbarstädten Solingen und Remscheid. Hinzu kamen individuelle Besucher*innen, meist Jugendliche mit Eltern. Somit war die mittlerweile 32. Ausgabe des Events eine der größten, die es bislang gab.

„Die Nachfrage war von beiden Seiten, Unternehmen und Schulen, in diesem Jahr sehr hoch. Neben den Ausstellungsflächen im Erd- und Obergeschoss sowie im Außenbereich, haben wir dieses Jahr auch den Restaurantbereich als zusätzliche Fläche hinzunehmen müssen, um alles unterzubringen“, sagt Mit-Organisatorin Berit Uhlmann von der Wirtschaftsförderung Wuppertal.

Aber nicht nur die Ausstellungsfläche wurde ausgeweitet. Auch die Unternehmen ließen sich eine Menge einfallen, um die Jugendlichen auf sich aufmerksam zu machen. Um die Stadthalle herum positionierten sich verschiedene Fahrzeuge, sozusagen als fahrbarer Messestand. Die Dachdecker-Innung brachte einen Kranwagen mit. Mutige konnten sich damit in luftige Höhe heben lassen. Der Brillux-Truck präsentierte das Maler-Handwerk, die Stadt Wuppertal kam mit einem Wagen voll Vermessungstechnik, Polizei und Feuerwehr stellten ihre Einsatzwagen vor, Mercedes präsentierte ein Auto mit Elektroantrieb.

Auch Mit-Mach-Aktionen an den Ständen luden die Jugendlichen zum Verweilen und Ausprobieren ein. Am Tischkicker von Schmersal, Spezialist für Sicherheitstechnik, fanden Azubis und Jugendliche von ganz allein ins Gespräch. Die bekannte Discounter-Kette ALDI baute eine Mini-Filiale auf. Vertreter der Gesundheits- und Pflegebranche wie das Helios-Klinikum oder die Altenpflegeheime der Stadt Wuppertal, brachten Dummys mit, an denen die Jugendlichen einige Handgriffe üben oder den Aufbau des menschlichen Körpers kennenlernen konnten. Das zdi BeST (Bergisches Schul-Technikum) begeisterte Technik-Fans mit einem interaktiven Roboter. Die Innungen des Handwerks luden zum Mitmachen ein: eine Mauer verputzen, filigrane Stuckarbeiten kreieren, elektronische Schaltungen verbinden, Puppenköpfe frisieren…

Mit dabei waren viele „alte Bekannte“: Bayer, Vorwerk, Knipex, Riedel, Erfurt, Leonhards, Coroplast, WASI, EDE, Barmenia… Aber die Börse zog auch neue Unternehmen an. So wie die Walther Spritz- und Lackiersysteme GmbH. Das 100-jährige Traditionsunternehmen aus Vohwinkel war zum ersten Mal als Aussteller dabei.

„Wir bieten die Ausbildungsberufe Verfahrensmechaniker*in für Beschichtungstechnik und technische/r Produktdesigner*in an“, erzählt Personalreferentin Jamina Uhlig. „Es ist schwieriger geworden Azubis zu finden. Deshalb machen wir zunehmend Werbung und wollen häufiger an Veranstaltungen teilnehmen.“ 

Auch viele andere Unternehmen waren noch gezielt auf der Suche, um freie Stellen zu besetzen. Einige Jugendliche waren darauf gut vorbereitet und brachten ihre Bewerbungsunterlagen mit. Wer noch kein passendes Angebot für sich gefunden hatte, konnte das am Stand der Bergischen Initiative „Abflug in Ausbildung“ nachholen. Hier gab es zahlreiche Stellenangebote „to go“.

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