Ziel des Deutschen Kita-Preises ist es, zu zeigen, dass Qualität viele Gesichter hat und dort am besten gelingt, wo alle in der Kita und in ihrem Umfeld gemeinsam dazu beitragen, dass Kinder optimal aufwachsen können. Es soll gezeigt werden,
dass es Kindern zugutekommt, wenn auch ihr Umfeld lernt;
was gute Qualität im jeweiligen Kontext ist;
dass Kinder der Mittelpunkt aller Qualitätsbestrebungen sein sollten;
dass gute Qualität den Sozialraum der Kita einbezieht;
dass Bildung ein partizipativer Prozess ist.
In der Kategorie „Kita des Jahres“ können sich Kindertageseinrichtungen von öffentlichen, freien und privaten Trägern ab Mitte Januar bewerben, die eine in Deutschland vergebene Betriebserlaubnis besitzen. In der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ werden lokale Zusammenschlüsse von Akteur*innen, die die Arbeit in Kitas unmittelbar unterstützen, ausgezeichnet.
Was neu ist: Wer mag, kann eine Kita oder ein lokales Bündnis empfehlen. Vorgeschlagene Kitas und lokale Bündnisse werden direkt vom Deutschen Kita-Preis zur Bewerbung eingeladen.
Die Auswahl der Preisträger*innen erfolgt auf der Basis der vier Qualitätsdimensionen ‚Kindorientierung‘, ‚Partizipation‘,‘Sozialraumorientierung‘ und ‚Lernende Organisation‘. Dabei kommt es vor allem auf gute Prozesse und nicht ausschließlich auf gute Ergebnisse an. Die jeweiligen Rahmenbedingungen, unter denen Kindertagesbetreuung stattfindet, werden berücksichtigt, so dass sich jede Kita und jede lokale Initiative für frühe Bildung bewerben kann.
Zur Vorbereitung auf eine Bewerbung werden Leitfäden für Teamsitzungen zur Verfügung gestellt. Diese regen zur Reflexion der o.g. Qualitätsdimensionen an, so dass hierdurch auch ein Stück Qualitätsentwicklung stattfindet. Ein Blick auf die Website mit allen relevanten Informationen lohnt sich also in jedem Fall!