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Wuppertal / Pressemeldung – 01.03.2019

5.500 Kinder suchen dringend Unter­stützung für ihre Er­zieherin­nen

Die Stadt baut ihr Kindergarten-Angebot aus und sucht dringend Erzieherinnen. Schon jetzt ist absehbar, dass durch altersbedingte Fluktuation in den nächsten Jahren weitere Stellen – auch Leitungsfunktionen – frei werden.

Sicherer Job, gute Aufstiegschancen, flexible Arbeitszeitmodelle, Tarifgehalt, Fortbildungen während der Arbeitszeit, die Arbeit in kleinen oder großen Einrichtungen, in denkmalgeschützter Villa oder modernstem Neubau: Aus Sicht der Stadt sprechen viele gute Gründe dafür, in Wuppertal als Erzieherin zu arbeiten. Zumal die Stadt mit „PIA“, der Praxisintegrierten Ausbildung, ein attraktives Angebot macht. Wer sich für diese dreijährige Erziehrerinnen-Ausbildung entscheidet, arbeitet jeweils zwei bis drei Tage pro Woche in einer Einrichtung, die anderen Tage wird im Berufskolleg theoretisches Wissen erworben. Vorteil für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher, es gibt eine Ausbildungsvergütung von 1.140 Euro im ersten und bis zu 1.300 Euro im dritten Ausbildungsjahr.

Mehr als 800 überwiegend weibliche Mitarbeiterinnen beschäftigt der Stadtbetrieb „Tageseinrichtungen für Kinder“. Er betreibt 68 Tageseinrichtungen in Eigenregie, kümmert sich um die 1.200 angebotenen Plätze der Kindertagespflege und organisiert für alle Kitas im Stadtgebiet die Erhebung der Elternbeiträge.

Rund 50 Mitarbeiterinnen im Stadtbetrieb sind mit administrativen Aufgaben betraut. Sie arbeiten in der Planung und Finanzierung weiterer Einrichtungen, erheben Beiträge und listen freie Plätze auf, beraten Eltern und vermitteln Kinder in die Tagespflege.

Erste Bildungseinrichtung

Das Gros der im Stadtbetrieb arbeitenden Personen sind Erzieherinnen; 780 betreuen in den derzeit 68 städtischen Einrichtungen rund 5.500 Kinder im Alter von einem Jahr bis zur Schulpflicht. In der Kita als erste Bildungseinrichtung leisten die Erzieherinnen für die Jüngsten in der Stadt wichtige Arbeit. Sie fördern Kinder in der Sprachbildung, unterstützen die motorische Entwicklung, das Sozialverhalten und die Kreativität der Kinder. „Hier werden die Voraussetzungen für einen chancengleichen Einstieg in das Bildungssystem geschaffen“, so Stadtbetriebsleiter Michael Neumann. „Es ist eine sehr verantwortungsreiche und anspruchsvolle Arbeit, die aber auch viel Freude und kollegiale Zusammenarbeit bringt.“

Zurzeit fehlen dem Stadtbetrieb rund 50 Mitarbeiterinnen. Dadurch, dass in absehbarer Zeit weitere Mitarbeiterinnen in den Ruhestand gehen, steigt der Bedarf an Nachwuchs – auch für die Position als Leiterin oder deren Stellvertreterin. „Wir haben im Rekordtempo neue Plätze geschaffen und neue Einrichtungen eröffnet“, erläutert Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn. „Auch deshalb haben wir einen hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften.“

Neue Kitas am Start

2018 gingen drei neue städtische Kitas an den Start – in der Klee-, der Rudolf- und der Staubenthaler Straße. Die sechsgruppigen Häuser konnten wegen fehlenden Personals jeweils nur mit zwei Gruppen starten. Im Frühjahr und Sommer sollen weitere Gruppen ihre Arbeit aufnehmen. „Das ist für die Gruppen ganz schön, weil sie die neue Einrichtung langsam erobern und einander kennen lernen können. Aber wir planen weitere Kitas und müssen unseren Personalbedarf im Voraus planen“, so Neumann. In diesem Jahr werden zwei neue Einrichtungen in Betrieb genommen: eine sechsgruppige Einrichtung an der Hatzfelder Straße und eine mit vier Gruppen an der Ahrstraße. An der Bromberger Straße laufen gerade die Vorbereitungen für den Bau einer sechsgruppigen Einrichtung, im Sommer soll an der Dahler Straße und an der Baumstraße Baubeginn für zwei weitere, sechsgruppige Einrichtungen sein.

„Wir brauchen für unsere Kitas dringend qualifizierte Mitarbeiterinnen und werben gerne dafür, bei uns zu arbeiten oder eine Ausbildung zu beginnen. Es lohnt sich“, so Dezernent Kühn.

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