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Wuppertal / Pressemeldung – 27.11.2020

200. Geburtstag von Friedrich Engels am 28. November 2020: Internationales Kunstprojekt, virtueller Rundgang und Video-Grußbotschaft

Der Schirmherr des Engelsjahres, Ministerpräsident Armin Laschet, Oberbürgermeister Uwe Schneidewind sowie 200 Wuppertalerinnen und Wuppertaler: Sie alle gratulieren Friedrich Engels am Samstag, 28. November 2020, zu seinem 200. Geburtstag.

Das Jubiläum des berühmtesten Sohnes der Stadt Wuppertal wird mit zahlreichen Formaten virtuell gefeiert:


Mit einem Klick auf das Foto landen Sie auf einer Website mit allen 200 Schwarz-Weiß-Porträtfotos von Wuppertaler*innen.

Globale Kapitalismuskritik, zunehmende Ausbeutung von Mensch und Natur, soziale Frage: Mit all diesen – immer noch brandaktuellen – Themen hat sich Friedrich Engels zu Lebzeiten beschäftigt. Welche bedeutende Rolle Friedrich Engels und seine Thesen heute noch haben, zeigen die vielfältigen Formate des Engelsjahres. Von Ausstellungen und Aktionskunst über Theater und Musik bis hin zu Kongressen und Stadtführungen: Die Themenbreite der Veranstaltungen ist vielseitig – genau so vielseitig wie Friedrich Engels selbst.

Wiedereröffnung des Engels-Hauses Anfang 2021 

Die Wiedereröffnung des umfangreich restaurierten Engels-Hauses und die damit verbundene Enthüllung des internationalen Kunstprojektes INSIDE OUT ENGELS – die Frontfassade des historischen Gebäudes soll mit einem imposanten, 10 mal 16 Meter großen Banner mit 200 Schwarz-Weiß-Porträtfotos von Wuppertaler*innen verhüllt werden – findet Anfang 2021 statt. Daran ist die Hoffnung geknüpft, dass im nächsten Jahr möglichst viele Bürger*innen an dem feierlichen Ereignis teilnehmen können. 

Engels2020 digital

Damit der November zwar kontaktfrei, aber nicht Engels-frei bleibt, haben zahlreiche Engels2020-Akteure ihre Formate in die digitale Welt verlegt. Auf der Engels2020-Website werden alle virtuellen Formate in den Rubriken „Engels live“, „Engels sehen“, „Engels lesen“ und „Engels hören“ gebündelt und ständig erweitert: digital.engels2020.de (Öffnet in einem neuen Tab)

Zu den vielfältigen Formaten zählen unter anderem Videos von der Engels-Lichtinstallation und filmische Einblicke in das Projekt „when robots make art“ des Wuppertaler Bildhauers Eckehard Lowisch, Dokumentarfilme über die drei Engels-Wandbilder sowie über die Bedeutung der Arbeit für das Leben. Weitere Formate sind Podcasts der Politischen Runde der Bergischen VHS und Online-Lesungen – darunter befindet sich auch der Beitrag des Wuppertaler Schauspielers Olaf Reitz, der das „Manifest der kommunistischen Partei“ liest. Das umfangreiche Angebot wird ergänzt durch eine Online-Podiumsdiskussion zur sozialen Frage, einen virtuellen Besuch der Ausstellung „Mensch Engels!“, ein Tanzlern-Video der „Roten Socken“ und die Engels2020-Hotline: Unter der Nummer 0202/251 858 18 ist Friedrich Engels für Anrufer Tag und Nacht erreichbar.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Christoph Grothe
  • Valentina Manojlov
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