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Wuppertal / Pressemeldung – 23.07.2021

Psychosoziale Unterstützung für Hochwasserbetroffene

Bei der aktuellen Hochwasserkatastrophe sind nicht nur praktische und finanzielle Hilfen notwendig, sondern auch psychosoziale Unterstützung ist wichtig.

Die Stadt hat ein kurzes Infoblatt mit den wichtigsten Telefonnummern zusammengestellt, das in den besonders betroffenen Gebieten verteilt wird. 

Beratungs- und Hilfsangebote

Alle Hilfsangebote, die wir während der Corona-Pandemie zusammengestellt haben, gelten auch für die Hochwasserbetroffenen. Hier geht's zur Liste: 

Weitere Hilfen

Traumaambulanzen

Betroffene der Flut- und Unwetterkatastrophe können psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.

Standorte der Traumaambulanzen sind auf den Seiten der Landschaftsverbände zu finden:

Kinderschutzbund

Der Kinderschutzbund betreibt Kleiderläden, wo sich die Geschädigten mit Kleidung für Erwachsene und Kinder sowie Spielzeug und alles rund ums Kind (Kinderwagen, Autokindersitze, etc.) versorgen können. Wer aus den konkreten Überflutungsgebieten kommt, bekommt Sonderkonditionen bis hin zu kostenloser Kleidung.

Sachspenden können aktuell nicht angenommen werden, da das Lager überflutet wurde und nun nur noch geringe Lagerkapazitäten zur Verfügung stehen.
Aufgrund von Urlaubszeiten kann eine psychosoziale Unterstützung erst wieder nach den Sommerferien angeboten werden.

KoKoBe Wuppertal

Für Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder geistiger Behinderung.

Telefonische Beratung, persönliche Beratung vor Ort möglich mit Terminvereinbarung.

Die offene Sprechstunde vor Ort findet noch nicht statt. 

Donum Vitae

Spezielle Angebote für Hochwassergeschädigte gibt es nicht zusätzlich, schwangere Frauen können bei Bedarf aber durch die Bundesstiftung Mutter-Kind auch über dem normalen Rahmen unterstützt werden. 

Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein

Akutkapazitäten an psychotherapeutischer Unterstützung für Hochwasserbetroffene – ein Angebot von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein.

Betroffene können die Terminservicestelle unter 116 117 um einen Platz für eine Akuthilfe anfragen, auch mit der Nennung, dass es um Hochwasserbetroffene geht. 

Kohlfurth – Diakonie

In Kohlfurth ist die Diakonie vor Ort helfend tätig. Eine zentrale Telefonnummer ist eingerichtet. 

Kontaktdaten: 
Telefon: 0202 - 97444 - 1555
E-Mail: hochwasserdiakonie-wuppertalde

https://www.diakoniewuppertal.de/aktion-hochwasser (Öffnet in einem neuen Tab)

Beyenburg – Caritas

Caritas weitet Angebot in Beyenburg aus: Der Caritasverband Wuppertal/Solingen richtet im vom Hochwasser schwer getroffenen Beyenburg eine Kinderbetreuung und ein Angebot für Senioren ein. Im Kindergarten der katholischen Pfarrgemeinde, die derzeit Betriebsferien hat, werden Kinder in einer altersgemischten Gruppe betreut und beschäftigt. Geplant sind auch Ausflüge zum Beispiel in den Wuppertaler Zoo. Ähnlich ausgerichtet ist auch das Angebot für Seniorinnen und Senioren, das im örtlichen Kreuzherrenkloster und seinem schönen Garten stattfindet. Hier sollen die älteren Menschen ebenfalls eine Auszeit und erfahrene Ansprechpersonen finden.

Evangelische Beratungsstelle der Diakonie Wuppertal

Betroffene und Ratsuchende können kurzfristig ein Gesprächsangebot bekommen. Nach einer telefonischen Kontaktaufnahme über das Sekretariat, Tel. 0202 97444930 (Montag-Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr) wird zeitnah ein Kontakt zu einem Berater oder einer Beraterin hergestellt.

Bis zum 15 August können Betroffene eine traumatherapeutische Akutversorgung durch eine Fachkraft in Anspruch nehmen. 

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