Der Beruf des Vermessungstechnikers/der Vermessungstechnikerin verbindet die Arbeit im Freien mit Tätigkeiten am Computer. Im Außendienst werden Straßen, Brücken, Tunnel, Grundstücke, Gebäude oder Geländeformen, egal wie groß, egal wie hügelig, bis in den kleinsten Winkel millimetergenau vermessen. Dazu werden moderne Messinstrumente wie das Tachymeter oder der Laserscanner genutzt. Die genauen Lage- und Höhendaten sind unter anderem wichtig für Bauvorhaben, für die Planung von Infrastruktur und für die Ermittlung von Grundstücksgrenzen.
Im Innendienst werden die gesammelten Daten für diese Zwecke weiterverarbeitet. Sie werden in speziellen Computerprogrammen analysiert und durch vermessungstechnische Berechnungen geprüft. In Geoinformationssystemen und Graphikprogrammen können die Daten visualisiert und mit einer Vielzahl weiterer Daten kombiniert werden um präzise Pläne zu erstellen.
In der Ausbildung lernst du sowohl den vermessungstechnischen Außendienst, als auch die vielfältigen Bürotätigkeiten kennen. Nach der Ausbildung gibt es im Ressort Vermessung, Katasteramt und Geodaten sowohl die Möglichkeit im Außendienst, als auch im Innendienst oder in einer Kombination aus beidem zu arbeiten.
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| Dauer der Ausbildung | 3 Jahre |
| Vergütung |
1. Jahr: 1368,26 EUR 2. Jahr: 1418,20 EUR 3. Jahr: 1464,02 EUR |
| Anstellungsverhältnis | Tarifbeschäftigte*r |
| Voraussetzungen |
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Ablauf der Ausbildung
Theorie
Den theoretischen Teil Deiner Ausbildung lernst Du in Dortmund am Fritz-Henßler-Berufskolleg. Der Unterricht findet in Form von Blockunterricht statt. Du hast mindestens 13 Wochen im Jahr Schule.
Zu Deinen Fächern zählen Geodatenerhebung , Geodatenmanagement, Wirtschafts- und Betriebslehre. Ebenfalls hast Du Unterricht in Fächern wie Deutsch und Politik.
Prüfungen
Am Anfang des 2. Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Deine Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung in theoretischer und praktischer Form.
Praxis
Den praktischen Teil deiner Ausbildung verbringst du bei der Stadtverwaltung Wuppertal im Ressort Vermessung, Katasteramt und Geodaten im Innen- und Außendienst, wo du viele unterschiedliche Tätigkeitsfelder kennenlernen wirst.
Unter anderem zählen zu deinen Aufgaben das Vorbereiten einer Vermessung, die Messung selbst und die Nachbearbeitung der Vermessung mit der Auswertung der Daten.
Wir bieten Dir eine Arbeitszeit von 39 Stunden wöchentlich im Gleitzeitmodell an. Du kannst morgens zwischen 6 bis 9 Uhr beginnen und ab 15 Uhr den Dienst beenden. Die Kernarbeitszeit ist grundsätzlich von 9 bis 15 Uhr.
So gehts weiter
Nach der Ausbildung steigst du in die Entgeltgruppe 6, Stufe 1 ein und bekommst ein Bruttogehalt von 3240,30 €.
Im Verlauf Deiner Berufstätigkeit hast Du zudem die Möglichkeit, die Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Vermessungstechniker*in zu absolvieren. Ebenfalls hast du die Perspektive ein Studium in den Bereichen Geodäsie, Vermessung oder Geoinformatik zu absolvieren.
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