Boden

Waldboden in die Hand genommen
Boden ist mehr als die Oberfläche, auf der die Stadt sich ausgebreitet hat. Boden ist die oberste Schicht unserer Erde und besteht aus Mineralien, Humus, Lebewesen, Luft und Wasser. Der Boden lebt: in einer Handvoll Boden können mehr Organismen existieren als Menschen auf der Erde leben.

Boden prägt die Landschaft, ist die Grundlage für die Produktion unserer Nahrungsmittel, hält den Nährstoff- und Wasserkreislauf aufrecht und sorgt für eine Filterung, Pufferung und Umwandlung von Schadstoffen.

 

Insbesondere in den Ballungsräumen ist natürlicher Boden zur Mangelware geworden. Über 40 % v.H. des Wuppertaler Stadtgebietes werden für Siedlungs- und Verkehrszwecke genutzt.

 

Auf unterschiedlichen Wegen werden Schadstoffe in den Boden eingetragen. Auch die Wuppertaler Böden sind vielerorts von "Altlasten" und Bodenbelastungen beeinflusst.

 

Grundlage für das kommunale Handeln ist das Bodenschutzrecht:

  • Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG, 1998)
  • Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV, 1999)
  • Landesbodenschutzgesetz NRW (LBodSchG, 2000)

 

Die Stadt Wuppertal bekennt sich zu einem nachhaltigen Umgang mit dem Boden und ist seit 2006 als erste Großstadt in NRW Mitglied im Boden-Bündnis europäischer Städte, Kreise und Gemeinden (European Land and Soil Alliance).

 

 

2011 ist die Stadt Wuppertal für das Projekt Eskesberg mit dem NRW-Bodenschutzpreis  ausgezeichnet worden.