Gemeinsam auf dem Weg zur Fahrradstadt

Radfahrer auf der Nordbahntrasse
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Immer öfter steigen Wuppertalerinnen und Wuppertaler aufs Fahrrad - und das nicht nur in ihrer Freizeit, sondern auch für die Wege zur Arbeit, zum Supermarkt oder zur Schule. Erst kürzlich ist Wuppertal vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) zum zweiten Mal als "stärkster Aufholer" in Sachen Fahrrad-Freundlichkeit ausgezeichnet worden.
Um diese Entwicklung auch weiterhin aktiv voranzutreiben und den Weg zur Fahrradstadt 2025 zu ebnen, aktualisiert die Stadtverwaltung derzeit das in die Jahre gekommene Radverkehrskonzept. Es soll den zuständigen Planern künftig wieder als verlässliche Arbeitsgrundlage dienen - zum Beispiel, wenn es um die Frage geht, wo Radwege, Abstellanlagen für Räder oder neue Wegweiser dringend benötigt werden.

Änderungen durch neue Straßenverkehrsordnung

Das bisher genutzte Konzept, das aus dem Jahre 2003 stammt, entspricht in vielen Punkten nicht mehr den heutigen Anforderungen. So sind beispielsweise viele, für den Radverkehr wichtige Änderungen, die 2013 durch die neue Straßenverkehrsordnung in Kraft getreten sind, noch nicht berücksichtigt. Dazu zählt unter anderem die Freigabe von Einbahnstraßen und Bussonderstreifen.

Auch die Nordbahntrasse, die seit rund zwei Jahren durchgängig befahrbar ist, hat die Ausgangslage in Wuppertal grundlegend verändert. Durch die neue Trasse, die meist parallel zur Talachse und damit quer durch die ganze Stadt verläuft, ergibt sich eine Vielzahl neuer, attraktiver Wegeverbindungen für Radfahrer. Dem soll das aktualisierte Radverkehrskonzept Rechnung tragen.

Logo Radverkehrskonzept

Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger um Mitwirkung

Die Stadt setzt bei diesem Projekt intensiv auf die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Eine erste Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung hat bereits Anfang April stattgefunden, eine zweite ist für den Sommer geplant. Zudem tagt regelmäßig ein Arbeitskreis, der sich aus den zuständigen Mitarbeitern der Stadt sowie Vertretern der wichtigsten Wuppertaler Fahrrad-Interessengemeinschaften zusammensetzt. Koordiniert wird das umfassende Beteiligungsverfahren vom Aachener Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen, das mit der Aktualisierung des Radverkehrskonzeptes beauftragt wurde.

Während das Projekt läuft, sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, ihre Anregungen und Ideen auch per E-Mail und Telefon an die Stadtverwaltung weiterzugeben. Ansprechpartnerin ist Norina Peinelt, die beim Ressort Straßen und Verkehr für die Nahmobilität zuständig ist (siehe Kontakt-Box auf der rechten Seite).

Detaillierte Informationen zur Struktur und zum Ablauf des Projektes finden sich in der Drucksache, die über folgenden Link als Download zur Verfügung steht:
Publikum vor Podium
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Kontakt

Norina Peinelt
+49 (202) 563 6602