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Wuppertal / Wuppertal

Der Gartenkultur auf der Spur- Friedrichsberg

Eine Treppe im Wald, gemauerte Bastionen um einen Platz, der im Volksmund den Namen des Dichterfürsten Goethe trägt.
– Spuren, die zeigen, dass Sie sich auf dem Friedrichsberg nicht in der wilden Natur befinden, sondern in einer „Anlage“.

Parkwald Friedrichsberg

So nämlich verstand der Elberfelder Verschönerungsverein seine Bemühungen um grüne Höhen. Als sich Ende des 19. Jhs. rund um die explodierende Stadt im Tal kaum mehr Wald befand, nahmen sich die Verschönerungsvereine der Sache an und schufen jene große Zahl von Parkanlagen, die Wuppertal bis heute besonders auszeichnen. Eine dieser Anlagen ist der Friedrichsberg

Plan der Gartenanlage Friedrichsberg nach Fritz Rohde(1883)

Auf dem Friedrichsberg wurde vorwiegend Wald angepflanzt, aber auch ein ausgedehntes Wegenetz angelegt.

Mehr als der Augenschein zu erkennen gibt, ist von der Planung erhalten, die Stadtgärtner Rhode 1883 vorgelegt hatte.

Später kam der Garten der Villa Freytag hinzu. Das Gebäude fiel dem 2. Weltkrieg zum Opfer. Das Zentrum des Parks bildet noch immer der "Goetheplatz", der einmal eine hervorragende Aussicht über Elberfeld bot.

Interessant ist der steile Aufstieg vom Klever Platz über die Friedrichsberger Treppe.

Eine schöne Ergänzung für den Besuch des Friedrichsbergs bilden die Kleingartenanlagen. Dort bieten sich großartige Ausblicke. Einen schönen Zugang und eine gute Verbindung zu den Erholungsgebieten am Jung-Stilling-Weg und der Zeppelinallee stellt die Friedrichsallee mit ihrem schönen Bestand von Ahornbäumen dar.


Fakten

  • Fläche: 25,4 ha
  • Stadtteil: Elberfeld
  • Träger: Stadt Wuppertal

Ausstattung

  • Kleingärten
  • Spielplätze
  • Sportplatz
  • Friedrichsberger Treppe

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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