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FAQs zu einer Bundesgartenschau 2031

Rund um die mögliche Bewerbung der Stadt Wuppertal um eine Bundesgartenschau im Jahr 2031 haben viele Bürgerinnen und Bürgern noch Fragen. Die Fragen, die bisher am häufigsten gestellt wurden, finden Sie mitsamt den Antworten hier.

Was ist eine BUGA?

Eine Bundesgartenschau (BUGA) findet alle zwei Jahre statt und war früher eine Ausstellung zum Thema Gartenbau mit prächtigen Leistungsschauen und Wettbewerben.

Eine moderne BUGA ist allerdings noch mehr: Unter Einsatz hoher Investitionen werden umfassende Freiraumplanungen und -umgestaltungen, aber auch Stadtentwicklungsprozesse ausgelöst, die den regionalen Entwicklungszielen dienen. Neben einer temporären, umfangreichen Präsentation von Blumenpracht und Pflanzenvielfalt werden nachhaltige, bleibende Stadtprojekte umgesetzt. Im Rahmen einer Bundesgartenschau finden in den jeweiligen Städten mit hohem Budget umfangreiche Freiraumplanungen und -umgestaltungen statt, die den regionalen Entwicklungszielen dienen. Oft entsteht dabei ein völlig neues Bundesgartenschau-Gelände, das über einen Zeitraum von mehreren Monaten Millionen Besucher anzieht.

Welche Stadtentwicklungsfragen werden durch die Bundesgartenschau gelöst beziehungsweise vorangebracht?

Lokschuppenareal, Tesche

Stadtentwicklungsfragen werden auf mehrfacher Ebene beantwortet bzw. vorangebracht. Auf der räumlichen Ebene werden die Potenziale des Wuppertaler Westens, wie sie bereits im Stadtentwicklungskonzept durch den Fokusraum B „Wuppertals neue grüne Stadtlandschaft“ skizziert werden, weiterentwickelt. Konkret die Erschließung des Naherholungsgebietes „Tescher Wiesen“ über das geplante Parkareal im Tescher Stich (Alte Gärtnerei). Damit entsteht eine unmittelbar von der Nordbahntrasse – und damit von fast allen Teilen Wuppertals –  gut erreichbare Parklandschaft. Sie erhöht zudem die Wohn- und Lebensqualität in Vohwinkel. Weiter beinhaltet das BUGA Konzept die Möglichkeit einer Wohn- und Freiraumentwicklung im Bereich Tesche, neue Sportangebote an der Nordbahntrasse, die Stärkung der Fuß- und Radwegeanbindungen in Vohwinkel und über das Tal, die Aufwertung zweier historischer Parkanlagen, eine Seilbahn für den Weg auf die Höhen sowie für die Besucher des Zoos und die dauerhafte touristische Attraktion der Hängebrücke.

Nordbahntrasse

Darüber hinaus können auch weitere Entwicklungsräume der Stadt, die nicht zum Kernareal der BUGA gehören, als frei zugängliche BUGA Projekte adressiert werden. Durch die gute Verbindung über die Nordbahntrasse und die Schwebebahn bieten sich hier entlang der Talachse vielfältige Orte an.

Neben diesen konkreten Orten in der Stadt wird auch zu thematischen Stadtentwicklungsfragen ein wesentlicher Beitrag geleistet. Durch den Ansatz der CIRCULAR BUGA (bezugnehmend aufs Circular Valley (Öffnet in einem neuen Tab)) wird der Kreislaufwirtschaftsgedanke, z.B. die Wiederverwendung von Materialien und die Nachhaltigkeit vom Bau bis zur Durchführung der BUGA, auf allen Ebenen in den Mittelpunkt gerückt.

Hinzu kommen Themen der wassersensiblen Stadt („Schwammstadt“). Gerade hier bietet sich das BUGA Areal an, aber auch assoziierte Flächen in der gesamten Stadt, an denen beispielhafte Lösungen gezeigt werden können.

Das Konzept einer nachhaltigen und klimafreundlichen BUGA gibt also viele Impulse für Stadtentwicklung und Stadtmarketing.

Kann sich Wuppertal eine BUGA leisten?

70 Millionen Euro sind viel Geld für eine Stadt wie Wuppertal. Aber dieser Betrag ist nicht gesetzt. Es ist eine Höchstgrenze als „worst case“ einer sehr konservativen Berechnung: Wuppertal hat viele Chancen und Gestaltungsraum diese Investitionssumme zu verringern: Wenn die Bundes- und Landesförderung höher ausfällt – was bei den aktuellen BUGAS der Fall war-, wenn mehr Besucher kommen oder mehr Privatinvestitionen eingeworben werden, dann kann dieser Betrag viel niedriger ausfallen. Außerdem steht der Förderverein zu seiner Zusage, mindestens 2,4 Millionen Euro als Basis einer Bewerbung selber beizutragen.

Dazu kommt: Die städtischen Mittel für eine BUGA würden nicht auf einmal, sondern gestreckt über die nächsten zehn Jahre fällig. Und: Das Geld wird ganz überwiegend in Attraktionen und Werte investiert, die Wuppertal auch nach einer BUGA erhalten bleiben.

Zum Vergleich: Diese Größenordnung investiert das Gebäudemanagement Jahr für Jahr in unsere Schulen. Der Döppersberg hat 140 Millionen gekostet, davon rund die Hälfte gefördert von Bund und Land. Er war zudem Auslöser für zahlreiche weitere private und öffentliche Investitionen in Elberfeld.

Bei Projekten wie einer BUGA gehen Studien von einem Verhältnis von 1 : 6 aus, das bedeutet: Auf jeden Euro, den die Stadt selbst investiert, kommen sechs weitere aus Fördermitteln und Investitionen Dritter. Daher hält sogar der Bund der Steuerzahler eine moderne BUGA für gut angelegtes Geld.

Ein BUGA-Förderverein (Öffnet in einem neuen Tab) mit viel Kompetenz aus der lokalen und regionalen Wirtschaft will sich in ein belastbares Finanzierungskonzept einbringen, das die Stadt nicht überfordert.

Wo liegen die finanziellen Risiken?

Die finanziellen Risiken einer Bundesgartenschau liegen in ihrer Größenordnung und dem Planungszeitraum von zehn Jahren zwischen einer Bewerbung und der Abrechnung einer BUGA. Die Entwicklung des städtischen Haushaltes über einen so langen Zeitraum ist nicht zu prognostizieren.

Auch Faktoren, wie die Besucherzahlen im Jahr 2031, die Entwicklung von Baukosten oder künftige, heute noch nicht absehbare Belastungen des städtischen Haushaltes bedeuten erhebliche Risiken. Zudem gibt es schon heute feststehende zusätzliche Belastungen des Stadt-Haushaltes für den Zeitraum einer potentiellen BUGA-Umsetzung durch notwendige andere Investitionen.

Wieviel gibt die Machbarkeitsstudie vor?

Die vorliegende Machbarkeitsstudie ist keine Planung, sondern eine vertiefte Untersuchung, die die Frage nach der grundsätzlichen Machbarkeit einer BUGA in Wuppertal positiv beantwortet. Das Konzept einer nachhaltigen und klimafreundlichen BUGA gibt viele Impulse für Stadtentwicklung und Stadtmarketing.

Im Fall einer Entscheidung für eine BUGA 2031 in Wuppertal geht die eigentliche Arbeit aber erst los: Das gesamte Konzept würde in den kommenden Jahren in einem umfassenden Planungs- und Beteiligungsprozess qualifiziert und ausgearbeitet. Viele Detailfragen sind daher heute noch nicht zu beantworten. Auf der anderen Seite ist das Konzept durchaus offen für Ideen, Anregungen und Kritik.

Video: Machbarkeitsstudie kurz zusammengefasst

Michael Gehrke, Abteilungsleiter Freiraumplanung bei der Stadt Wuppertal, erläutert bei der städtischen BUGA-Infoveranstaltung im Zoo am 27. April 2022 die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie.

Hinweise zu Youtube.

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Wie soll das Mobilitätskonzept für eine BUGA aussehen?

Verbindungen durch neue, nachhaltige Mobilitätsformen zu schaffen – das ist ein Themen-Schwerpunkt der Machbarkeitsstudie, der eine Wuppertal-BUGA sehr innovativ machen würde. Die spektakulärste Idee ist eine 700 Meter lange Hängebrücke über das Wupper-Tal. Sie wäre eine der längsten Hängebrücken der Welt - und mit geschätzten Kosten von 15 Millionen Euro - das teuerste Element der BUGA. Gleichzeitig wäre sie – gerade in Verbindung mit dem ebenfalls spektakulären Brücken-Steig an der Müngstener Brücke - ein absolutes Highlight für Brücken- und Höhen-begeisterte Besucher.

Hängebrücke sorgen weltweit für Faszination.

Die Hängebrücke würde die Kernbereiche der BUGA in Vohwinkel und Elberfeld verbinden. Weitere Verbindungen wären die Samba- und die  Nordbahntrasse. Außerdem schlagen die Planer eine Seilbahn über den Zoo auf die Königshöhe vor.

Neue PKW-Parkplätze gehören nicht mehr zum BUGA-Konzept, um Flächen zu schonen. Stattdessen sollen die Besucher der Bundesgartenschau Shuttle-Busse, die Bahn, Schwebebahn, das Fahrrad oder E-Bikes benutzen. Insbesondere durch die hervorragende Anbindung an die Bahn ist eine Reduzierung des Individualverkehrs möglich. Die Bundesgartenschaugesellschaft mit ihrer langjährigen Erfahrung in dieser Thematik trägt diesen Ansatz ebenfalls mit.

Ist eine Hängebrücke über Bayer und die B7 überhaupt realistisch?

Hängebrücke Geierlay (Rheinland-Pfalz)

Ein Ingenieurbüro mit entsprechender Referenz und die Bergische Universität Wuppertal (Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen, Statik und Dynamik der Tragwerke) sind in unabhängigen Arbeiten zu dem Ergebnis gekommen, dass die 700 Meter lange, spektakuläre Hängebrücke zwischen Königs- und Kaiserhöhe realisiert werden kann.

Damit ist aber noch lange nicht klar, dass die Idee tatsächlich umgesetzt wird. Sollte sie im Ergebnis der Bürgerbeteiligungsverfahren nach einer Wuppertaler BUGA-Bewerbung weiterverfolgt werden, wären aufwendige Prüf- und Genehmigungsverfahren notwendig.

Die Planung führt nicht über das Werksgelände des Bayer-Standortes und ist insgesamt so angelegt, dass so wenig Grundstücke Dritter wie möglich überquert würden. Selbstverständlich würden im Falle einer BUGA-Bewerbung mit den Eigentümern und der Bayer-Werkleitung intensive Gespräche geführt, um alle Bedenken und Anregungen zur Ausführung der Brücke und ihrer Sicherheit zu berücksichtigen. Die Brücke würde als Verkehrsweg bewertet und ähnlich zu behandeln sein wie bereits bestehende Brücken für PKW und Fußgänger über die B 7 und die Bahnlinien. 

Kommt es zu Abholzungen der Königshöhe und der Kaiserhöhe?

Nein. Es würden kleine Areale für die Bergstation der Seilbahn und für die Zugänge und Stützen der Hängebrücke gefällt werden müssen. Diese Fällungen würden in der Fläche und der ökologischen Wertigkeit komplett ausgeglichen.

Die Königshöhe ist eine historische Waldparkanlage. Als solche soll sie auch zukünftig erhalten bleiben. Die BUGA bietet die Chance, den Wald an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen und ihn damit zukunftsfähig zu machen.

Wie nachhaltig ist die BUGA?

Eine moderne BUGA ist keine „Blümchen-Schau“, sondern echte Stadt-Entwicklung, die nachhaltig Werte schafft. Zum Wuppertaler Konzept gehören aktuell:

  • Die Erschließung des Naherholungsgebietes „Tescher Wiesen“ über das neu entstehende Parkareal im Tescher Stich (Alte Gärtnerei). Damit entsteht eine unmittelbar von der Nordbahntrasse - und damit von fast allen Teilen Wuppertals gut - erreichbare Parklandschaft. Sie erhöht zudem die Wohn- und Lebensqualität in Vohwinkel.
Seilbahn-Station in Berlin
  • Die Sanierung des Grünen Zoos mit seiner einmaligen Parklandschaft zum Jubiläumsjahr des 150-jährigen Bestehens und eine Seilbahn für den barrierefreien Besuch und Schwebe-Vergnügen über dem Zoo.
  • Die spektakuläre Verbindung der beiden historischen Wald-Parks Kaiser- und Königshöhe mit einem kühnen Brückenschlag über die „Wupperpforte“ – einmalige Aussicht über das Tal der Wupper und die Stadt.
  • Die Aufwertung des Bahnhofs Vohwinkel als das Eingangstor Wuppertals im Westen.
  • Eine Wohnbauentwicklung auf dem Lockschuppen-Areal, ideal für Pendler nach Düsseldorf oder Köln.
  • Die Umsetzung vielfältiger Radtrassenprojekte (u.a. Verlängerung der Sambatrasse über die Steinbeck in die Elberfelder Innenstadt) zur Erreichbarkeit der BUGA mit bleibendem Stadt-Entwicklungseffekt (Erholung, Mobilität) für Wuppertal. 

Warum soll die BUGA im Westen stattfinden?

Eine BUGA moderner Prägung will nicht vorhandene Stärken stärken, sondern großräumige Areale entwickeln und neue Highlights schaffen. Wuppertals Bürgerinnen und Bürger sind zu Recht stolz auf wunderschöne Parks und attraktive stadtnahe Naherholungsgebiete.

Der Westen Wuppertals ist ein Potentialstandort in der (Bahn-)Verbindung zur Rheinschiene für innovative urbane Entwürfe und Freiraumkonzepte. Das BUGA-Konzept beinhaltet daher eine Wohn- und Freiraumentwicklung im Bereich Tesche, neue Sportangebote an der Nordbahntrasse, die Stärkung der Fuß- und Radwegeanbindungen in Vohwinkel und über das Tal, die Aufwertung zweier historischer Parkanlagen, eine Seilbahn für den Weg auf die Höhen sowie für die Besucher des Zoos und die dauerhafte touristische Attraktion der Hängebrücke.

Alle Wuppertaler*innen würden aber profitieren: durch die Anbindung über die Trassen, die neuen Attraktionen, die jeder nutzen und seinen Besuchern präsentieren kann und die positive Entwicklung für die Gesamtstadt.

Darüber hinaus bietet das BUGAplus-Konzept allen Stadtteilen und dem bergischen Städtedreieck die Chance, eigene Projekte als Außen-Standorte einzubringen und fördern zu lassen.

Wie fällt die Entscheidung?

Der Rat der Stadt hat sich im November 2021 mit großer Mehrheit für eine BUGA-Bewerbung entschieden. Die Bürger-Initiative "BUGA so nicht" will diesen Ratsbeschluss mit einem Bürgerentscheid kippen. Daher können bis zum 29. Mai 2022 alle abstimmungsberechtigten Bürger*innen darüber entscheiden, ob es eine Bewerbung geben soll oder nicht.

Besonderheit: Wer für die BUGA abstimmen möchte, muss beim Bürgerentscheid "Nein" ankreuzen, wer gegen eine Bewerbung ist, stimmt mit "Ja".

Wie geht es nach dem Bürgerentscheid weiter?

Wenn sich die Bürger*innen beim Bürgerentschied im Mai für eine BUGA aussprechen, bewirbt sich Wuppertal um die Bundesgartenschau im Jahr 2031. Ob diese angenommen wird, entscheidet ein Expertenteam der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) Diese vergibt die entsprechenden Lizenzen und gründet mit den Kommunen die Durchführungsgesellschaften. 

Wuppertal hat die große Chance nach umfassender Vorabstimmungen über das vorliegende Konzept, den Zuschlag für die BUGA 2031 zu bekommen. 

Eine BUGA dauert rund sieben Monate und zieht bis zu zwei Millionen Besucher an. Die nächsten Standorte sind Erfurt 2021 und Mannheim 2023.

Wenn der Bürgerentscheid erfolgreich ist, gibt es keine BUGA-Bewerbung der Stadt Wuppertal. 

Warum ist die Frage beim Bürgerentscheid so kompliziert?

Die Frage des Bürgerentscheides ist kompliziert und könnte missverständlich gelesen werden. Sie lautet:

"Soll sich die Stadt Wuppertal entgegen dem Ratsbeschluss vom 16. November 2021 nicht für die Bundesgartenschau 2031 bewerben? 

Die Formulierung wurde durch die Bürgerinitiative vorgegeben und beruht auf rechtlichen Rahmenbedingungen für einen Bürgerentscheid. Die Stadt Wuppertal hat auf die Formulierung keinen Einfluss, sondern muss sie im Bürgerentscheid genau so übernehmen.

Bei der Abstimmung müssen die Bürger*innen daher ein mal um die Ecke denken:

Wer für eine BUGA ist, macht sein Kreuzchen bei "NEIN" (zum Begehren der Initiative). Wer keine BUGA-Bewerbung will, stimmt mit "JA" (zum Bürgerbegehren).

Wie kann ich Ideen und Projekte in einen BUGA-Prozess einbringen?

Dazu gibt es viele Wege. Die Bürger*innen werden im April und Mai zu Informations- und Diskussionsveranstaltungen eingeladen. Sie können außerdem den Themenspeicher (Öffnet in einem neuen Tab) auf der Homepage des Fördervereins BUGA2031 (Öffnet in einem neuen Tab) nutzen. Weitere Vereine, wie etwa "Wuppertal aktiv" und Bürgervereine in den Stadtteilen erarbeiten aktuell Ideen für das BUGAplus-Konzept, also potentielle Außen-Standorte einer BUGA, die ebenfalls profitieren sollen.

Für Ihr Feedback nutzen Sie auch gerne die Mail der Stadt:

feedback-bugastadt.wuppertalde

Wie geht es aktuell bis zum Bürgerentscheid weiter?

Ab Ende April 2022 versendet die Wahlbehörde der Stadt die Abstimmungsunterlagen für den Bürgerentscheid. Rund 265.000 Personen in Wuppertal sind abstimmungsberechtigt: Das sind alle Bürger*innen, die über 16 Jahre alt sind, ihren ersten Wohnsitz in Wuppertal haben und deutsche oder EU-Staatsangehörige sind. In den Unterlagen finden Sie ein kleines InformationsheftPDF-Datei3,02 MB, das die wesentlichen Pro- & Contra-Argumente der Ratsfraktionen und der Bürgerinitiative zusammenfasst. Bis Sonntag, 29. Mai 2022, 16 Uhr, müssen alle Unterlagen zurück an die Stadt geschickt werden. Das geht portofrei über jeden Post-Briefkasten oder die Haus-Briefkästen der Verwaltungshäuser. Ab 18 Uhr werden die Stimmen am Abend des 29. Mai ausgezählt und das Ergebnis noch am Abend veröffentlicht.

Wer bis zum 9. Mai 2022 keine Abstimmungsunterlagen erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, sollte sich bei der Stadt melden - telefonisch unter 0202/563-9009 oder per Mail an wahlenstadt.wuppertalde. Um eine schnellstmögliche Bearbeitung Ihres Anliegens zu vereinfachen, geben Sie bei Ihrer Anfrage per Mail bitte Ihren vollständigen Namen und Ihre Anschrift an.

Zur Erinnerung: Wer für die BUGA 2031 in Wuppertal abstimmen möchte, muss beim Bürgerentscheid mit "Nein" stimmen. Wer gegen eine BUGA ist, stimmt dem Bürgerbegehren zu, also mit "Ja".

Wie könnte nach einem Bürgerentscheid pro BUGA die Bürgerbeteiligung aussehen?

Sollten sich die Wuppertaler*innen sich im Rahmen des Bürgerentscheides für eine BUGA in ihrer Stadt entscheiden (also eine Mehrheit mit NEIN stimmen), werden die weiteren Planungen von einem umfassenden Bürgerbeteiligungsprozess begleitet. Die Komplexität und Größe der BUGA wird eine Vielzahl von unterschiedlichen Beteiligungsformaten erfordern, die den vielen verschiedenen Orten, Aktivitäten und Fragestellungen rund um die BUGA gerecht werden können. Auch formelle Bürgerbeteiligung wird bei baulichen Entscheidungen eine Rolle spielen. Wuppertal kann von den Beteiligungsprozessen anderer BUGA-Städte lernen und eine eigene Vorgehensweise entwickeln. Hierbei sind viele Formate denkbar, zum Beispiel interaktive Begehungen, Online-Beteiligungen zu bestimmten Arealen, die Einsetzung eines Bürgerrates und vieles mehr.

In Videoform: Weitere Informationen zur BUGA 2031

Michael Gehrke, Abteilungsleiter Freiraumplanung bei der Stadt Wuppertal, erläutert bei der städtischen BUGA-Infoveranstaltung im Zoo am 27. April 2022 die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie.

Hinweise zu Youtube.

Externe Inhalte freigeben

Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, informiert bei der städtischen BUGA-Infoveranstaltung in der Alten Glaserei am 2. Mai 2022 über die BUGA-Bewerbung und den anstehenden Bürgerentscheid. 

Hinweise zu Youtube.

Externe Inhalte freigeben

Städtische BUGA-Infoveranstaltung im Zoo am 27. April 2022: Zusammenschnitt des Abends mit den wichtigsten Aussagen 

Hinweise zu Youtube.

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Städtische BUGA-Infoveranstaltung in Alter Glaserei am 2. Mai 2022: Zusammenschnitt des Abends mit den wichtigsten Aussagen

Hinweise zu Youtube.

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BUGA-FAQ für Social Media

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Quelle RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
  • Stadt Wuppertal
  • Harald Stöcker, Laib und Leib Büro für Kommunikation
  • Antje Zeis-Loi Medienzentrum
  • Stadt Wuppertal
  • ©lumen-digital - stock.adobe.com
  • ©Marc - stock.adobe.com
  • Stadt Wuppertal
  • Leitner
  • Stadt Wuppertal

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