Inhalt anspringen

WuppertalWirtschaft & Stadtentwicklung

Informationen zu einer BUGA-Bewerbung der Stadt Wuppertal

Im November 2021 hat der Rat mit großer Mehrheit dafür gestimmt, dass Wuppertal sich um die Ausrichtung der Bundesgartenschau (BUGA) 2031 bewirbt. Im Mai 2022 gab es einen Bürgerentscheid dagegen. Das Ergebnis: Die Mehrheit war für die BUGA-Bewerbung. Hier finden Sie Informationen zum weiteren Verlauf.

Auf Basis des Ratsbeschlusses kann sich die Stadt um eine Bundesgartenschau für das Jahr 2031 bewerben. Beim Bürgerentscheid im Mai 2022 wurde diese Entscheidung bestätigt: Die Mehrheit setzte sich gegen das Bürgerbegehren durch. 51,8 Prozent der Stimmen (48.060) entfielen auf Nein - damit wurde das Anliegen der Bürgerinitiative "BUGA - so nicht" abgelehnt und Wuppertal bewirbt sich für die BUGA 2031.

Erst wenn die Bewerbung durch die Bundesgartenschaugesellschaft angenommen wird, startet eine umfassende Bürgerbeteiligung und Wuppertal kann seine BUGA mit den besten Projekten für eine nachhaltige Stadtentwicklung und attraktive Besucherprogramme über die kommenden Jahre planen.

Die folgende Präsentation zeigt die drei Kernareale einer BUGA 2031 in Wuppertal:

Weitere Informationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier:

FAQ ZUR BUGA 2031

Zu den am häufigsten gestellten Fragen und Antworten

Informationen in Videoform

Michael Gehrke, Abteilungsleiter Freiraumplanung bei der Stadt Wuppertal, erläutertete bei der städtischen BUGA-Infoveranstaltung im Zoo am 27. April 2022 die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie.

Hinweise zu Youtube.

Externe Inhalte freigeben

Chancen und Risiken

Eine Bundesgartenschau ist eine einmalige Chance für die ausrichtende Stadt. Sie öffnet den Weg zu vielen Förderprogrammen, ermöglicht nachhaltige Stadtentwicklungsprojekte, bewirkt weitere öffentliche und private Investitionen, lockt überregional Besucher an und kann das Image einer Stadt massiv verbessern.

Auf der anderen Seite ist eine BUGA zwangsläufig mit hohen finanziellen Risiken verbunden. Der lange Planungszeitraum von zehn Jahren macht belastbare Prognosen zur Entwicklung des städtischen Haushaltes unmöglich. Dazu kommen schon jetzt bekannte Belastungen durch Corona, den schrecklichen Krieg in der Ukraine und notwendige Investitionen.

Studien zur Machbarkeit und den ökonomischen Effekten einer BUGA in Wuppertal

Um festzustellen, ob überhaupt ein BUGA-Konzept in Wuppertal realisierbar ist, wurde bereits im Jahr 2018 eine erste Machbarkeitsstudie beauftragt. Inzwischen liegt eine überarbeitete zweite Machbarkeitsstudie vor, die aktuell die Grundlage einer Bewerbung wäre.

Wichtig: Eine Machbarkeitsstudie ist noch keine Planung. Noch wurde keine BUGA so gebaut, wie ihre Machbarkeitsstudie. Die Ausarbeitung ist ein breit angelegter Beteiligungsprozess, denn alle Bürger, Institutionen, Unternehmen und Stadtteile sollen von einer BUGA profitieren. Neben den "Kern-Arealen" sind auch Außenstellen im Gesamtkonzept ausdrücklich möglich, eine Idee zur "BUGA plus" wäre etwa ein Trassen-Rundweg, um Wuppertal als Fahrrad-Stadt weiter nach vorn zu bringen. Auch die bergische Region wäre natürlich Teil des touristischen Gesamtkonzeptes: vielleicht "Hängebrücke & Brückenpark", "Parks, Wandern und Schloss Burg" oder "Kunst, Tanz und BUGA" - Phantasie ist willkommen!

Es wurde außerdem durch die Bergische Universität Wuppertal eine Studie zu den wirtschaftlichen Effekten einer BUGA erarbeitet.


Förderverein setzt sich ein

Eine wichtige Rolle bei der im Mai anstehenden Bürger-Entscheidung kommt dem BUGA-Förderverein zuteil. Der Verein setzt sich dafür ein, dass eine BUGA 2031 in Wuppertal möglich wird, und hat angekündigt, namhafte Finanzierungsbeiträge zu leisten.


Feedback geben per E-Mail

Für Ihre Fragen, Anregungen und Projekt-Ideen zur BUGA für Wuppertal haben wir die folgende Mail-Adresse eingerichtet:

feedback-bugastadt.wuppertalde

Sprechen sich die Wuppertaler*innen beim Bürgerentscheid für eine BUGA aus, dann werden alle gesammelten Projekt-Ideen in einen umfassenden Bürgerbeteiligungs-Prozess einfließen.

Hinweis: Wenn Sie uns Ihre Anregungen bereits geschickt haben, sind diese bereits dokumentiert und brauchen kein zweites Mal gesendet zu werden.


Bürgerentscheid zur BUGA-Bewerbung

Bis zum 29. Mai 2022 konnten alle abstimmungsberechtigten Wuppertalerinnen und Wuppertaler ab 16 Jahren per Briefwahl darüber abstimmen, ob sich Wuppertal für eine Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2031 bewerben soll. Insgesamt hatten 93.211 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen. 51,8 Prozent der Stimmen (48.060) entfielen auf Nein - damit wurde das Anliegen der Bürgerinitiative "BUGA - so nicht" abgelehnt und Wuppertal bewirbt sich für die BUGA 2031.

Die Wahlbeteiligung lag bei 35,5 Prozent, abstimmungsberechtigt waren 262.481 Wuppertalerinnen und Wuppertaler (alle Bürgerinnen und Bürger, die über 16 Jahre alt sind, ihren ersten Wohnsitz in Wuppertal haben und deutsche oder EU-Staatsangehörige sind). Damit der Bürgerentscheid Gültigkeit erlangt, mussten mindestens 10 Prozent der Berechtigten ihre Stimme abgeben. 391 Stimmen (0,4 Prozent) waren ungültig.

Die Frage des Bürgerentscheides war kompliziert formuliert: "Soll sich die Stadt Wuppertal entgegen dem Ratsbeschluss vom 16. November 2021 nicht für die Bundesgartenschau 2031 bewerben?" Die Formulierung wurde durch die Bürgerinitiative vorgegeben und beruht auf rechtlichen Rahmenbedingungen für einen Bürgerentscheid. Die Stadt Wuppertal hatte auf die Formulierung keinen Einfluss, sondern musste sie im Bürgerentscheid genau so übernehmen.

Wer für eine BUGA ist, musste sein Kreuzchen bei "NEIN" setzen. Wer keine BUGA-Bewerbung will, stimmte mit "JA".


Städtische Infoveranstaltungen zur BUGA 2031

Um über die BUGA-Bewerbung und den Bürgerentscheid zu informieren, wurden von der Stadtverwaltung im April und Mai 2022 verschiedene Veranstaltungen angeboten. Dort konnten auch Bürger*innen ihre Ideen, Anregungen und Kritik einbringen.

Hier die städtischen Veranstaltungstermine im Überblick:

  • Mittwoch, 27. April 2022
    Gäste: Dr. Arne Lawrenz (Stadtbetriebsleiter Zoologischer Garten) und Andrea Darré (2. Vorsitzende des Bürgervereins Sonnborn Zoo Varresbeck 1888 e.V.)
    Zeit und Ort: 19.30 Uhr im Grünen Zoo Wuppertal (Kantine, Selmaweg 14, 42117 Wuppertal)
  • Montag, 2. Mai 2022
    Gäste: Dr. Martina Oldengott (Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr) und Christoph Grothe (IG Fahrradstadt)
    Zeit und Ort: 19 Uhr in der Alten Glaserei (Juliusstraße 12, 42105 Wuppertal)
  • Donnerstag, 12. Mai 2022
    Gäste: Beate Petersen (BUND) und Iris Panknin (Aufbruch am Arrenberg)
    Zeit und Ort: 19 Uhr in der Stadtsparkasse Wuppertal (Glashalle, Johannisberg 1, 42103 Wuppertal)
  • Dienstag, 17. Mai 2022 
    Gast: Manfred Meyers (Miteinander Füreinander Heckinghausen)
    Zeit und Ort: 19 Uhr im Stadtteilzentrum Heckinghausen (Heckinghauserstraße 195-197, 42289 Wuppertal)
  • Donnerstag, 19. Mai 2022
    Gäste: Atila Bouzari (Jugendrat der Stadt Wuppertal) und Mouna Boustani (Gesamtschülervertretung Wuppertal)
    Zeit und Ort: 15 Uhr, Gesamtschule Barmen (Unterdörnen 1, 42283 Wuppertal)
    Für die Teilnahme an den Veranstaltungen war eine Anmeldung per Mail an veranstaltungen-bugastadt.wuppertalde notwendig.

Darüber hinaus wurden weitere Informationsveranstaltungen des BUGA-Fördervereins (Öffnet in einem neuen Tab) und von anderen Akteur*innen - zum Beispiel im Rahmen der QUGA Quartiersgartenschau Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab) - angeboten. 


20 Gründe für die BUGA

Chancen einer Bundesgartenschau für Wuppertal


Aktuelle Pressemeldungen

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
  • Stadt Wuppertal
  • © Stadt Wuppertal | Medienzentrum
  • Stadt Wuppertal

Auch noch interessant

Seite teilen