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#Fokus_Wuppertal

#Investition_Wuppertal

Steht wofür?

Um eine dynamische, zukunftsorientierte Wirtschaftsentwicklung Wuppertals zu ermöglichen, braucht Wuppertal private Investitionen, aber auch Fördermittel aus der EU, dem Bund und dem Land. Um diese zu mobilisieren, bedarf es eines standortspezifischen Zukunftsprofils, für das Wuppertal belastbare Standortvorteile besitzt. Sich abzeichnende Kompetenzfelder sind dabei die Themen „Circular Economy“, „Innovative Mobilität“, „Digitalwirtschaft“, „Gesundheitswirtschaft“, „Gemeinwohlorientierte Unternehmen“ sowie deren Vernetzungen mit einer darauf abgestimmten „Bildungs- und Forschungsinfrastruktur“.

Wo kommen wir her?

Schon die bisherige Wirtschaftsförderungsstrategie der Stadt Wuppertal basierte auf einem ganzheitlichen Ansatz mit dem Ziel, die Attraktivität des Standorts zu steigern, durch neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze die wirtschaftliche Entwicklung zu forcieren und die Zahl der Arbeitslosen zu senken. Dabei hat die Wirtschaftsförderung auch in der Vergangenheit Schwerpunkte, insbesondere mit Blick auf technologieorientierte Gründungen, gelegt (Technologie-und Gründer*innen-Zentrum, „Technologie-Band“).

Wichtige aufeinander abgestimmte Ansatzpunkte dabei waren:

  • Schaffung neuer Gewerbegebiete und Ansprache von zukunftsfähigen Unternehmen
  • Stärkung des Wohnstandorts Wuppertal, um attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmer*innen und Arbeitskräfte zu schaffen
  • Schaffung eines attraktiven Einkaufs- und Freizeitstandorts durch Unterstützung der entsprechenden Initiativen der Stadtentwicklung

Wichtige Meilensteine

  • Einberufung gezielter Investorengipfel in den einzelnen Profilfeldern (Start mit dem Themenfeld Circular Economy in 2021)
  • Gezielte Gesprächsrunden mit den internationalen Unternehmen am Standort mit Blick auf die langfristige Standort-Qualität Wuppertals
  • Stärkere externe Positionierung in den Profilfeldern (z. B. im Themenfeld „Gemeinwohlunternehmen“ im Jahr 2022)

Wo wollen wir hin?

Es gilt, die Ansprache von Investor*innen und das stark flächen-orientierte Vorgehen zu einer umfassenderen Kompetenzfeldstrategie auszubauen. Der Wirtschaftsstandort Wuppertal muss in den kommenden Jahren ein noch klareres Profil bekommen, das auf seine spezifischen Standortfaktoren hin ausgerichtet ist (Lage in der Verbindungslinie Rhein-Ruhr, eingebettet in ein dichtes Hochschulnetzwerk, wachsende urbane Lebensqualität) und Randbedingungen (z.B. nur wenige günstig zu erschließende große Gewerbeflächen) berücksichtigt.

Ziele 2025

  • Herausbildung eines klaren Investitionsprofils für nationale und internationale Investitionen am Wirtschaftsstandort Wuppertal
  • Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Ansiedlungen
  • Erhalt, Sanierung und Ausbau der notwendigen Infrastruktur
  • Stärkung der außeruniversitären, drittmittelorientierten Forschungsinfrastruktur
  • Relevanter Umfang von Circular-Economy-Investitionen am Standort Wuppertal und in diesem Themenfeld neu geschaffene Arbeitsplätze
  • Reduzierung der Arbeitslosenzahlen in einem Maß, das sich positiv von der Entwicklung innerhalb NRWs abhebt

Circular Economy als zukunftsorientiertes Kompetenzfeld

Neben dem Klimawandel stellen die globalen Abfall- und Stoffströme eine der zentralen ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Derzeit gibt es sowohl in der Politik (insbesondere auf europäischer als auch nationaler Ebene, intensiv u.a. begleitet durch das Wuppertal Institut) als auch in vielen Unternehmen und Branchen eine Bewegung von der heute vorherrschenden „linearen“ hin zu einer „zirkularen“ Ökonomie: Diese reicht von abfall- und recyclinggerechten Designs und recyclebaren Wertstoffen über neue Nutzungs-Konzepte bis hin zu innovativen Formen digital unterstützter Recyclingwirtschaft. Eine Circular Economy ist Technologie- und Geschäftsmodell-Treiber im 21. Jahrhundert.

Wuppertal hat alle Voraussetzungen, um zu einem Hub für ein solches „Circular Valley“ zu werden. Eingebettet in den Raum Rhein-Ruhr verfügt die Region mit ihrer Branchen- und Wissenschaftsstruktur über alle Grundlagen, um ein globaler Hotspot einer Circular Economy zu sein. Die Wuppertal-Bewegung mit ihrer Vernetzungskraft hat die Circular Economy zu ihrem neuen Schlüsselprojekt gemacht, um damit sowohl einen Beitrag zur Lösung eines globalen Problems zu leisten als auch den Industrie- und Wissenschaftsstandort Wuppertal zu stärken.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • WMG, Ralf Silberkuhl
  • Stadt Wuppertal
  • Antje Zeis-Loi

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