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#Fokus_Wuppertal

#Wirksame_Verwaltung

Steht wofür?

Leistungsfähige und effiziente Verwaltungsprozesse sind für den Wandel der Stadt und die Akzeptanz der Wuppertaler Bürger*innen von zentraler Bedeutung. Die Optimierung von fünf Schlüsselbereichen steht dabei in den kommenden Monaten im Fokus: das Einwohnermeldeamt, das Straßenverkehrsamt, die Bearbeitung von Bauanträgen, das Gebäudemanagement und die Ausländerbehörde.

Struktur, Defizit-Ursachen und bisherige Verbesserungs-Ansätze unterscheiden sich in allen Bereichen. Sie bieten damit eine gute Grundlage für die Entwicklung eines übergreifenden Optimierungsansatzes sowie der Anwendung verbindlicher, kennzahlen-orientierter Verwaltungs-Verbesserung.

Bürger*innen erwarten zu Recht, dass ihnen Dienstleistungen der Verwaltung vermehrt auch digital angeboten werden und dass sie für einzelne Anlässe bzw. Lebenslagen (z.B. Umzug, Geburt eines Kindes, Todesfall) nicht von einem Amt zum anderen verwiesen werden. Sie erwarten zu Recht, dass die Prozesse gebündelt und digital abgewickelt und Entscheidungen, auch wenn sie ablehnend sind, gut erklärt werden. Es gilt, Verwaltung für die Bürger*innen wirksam, serviceorientiert und transparent zu gestalten.

Wo kommen wir her?

Die Organisation und die IT arbeiten eng zusammen, um einzelne Verwaltungseinheiten zunächst in organisatorischer Hinsicht zu optimieren und dann darauf aufbauend Digitalisierungsprojekte umzusetzen. Dazu wurde ein Prozessmanagement eingeführt, für das Vorgehen, Leitlinien und Standards definiert wurden. Als verwaltungsweite Plattform wird das Werkzeug Picture verwendet, eine Software, die Prozesse visualisiert und damit modellierbar macht.

Leistungseinheiten mit erhöhter Fluktuation wurden durch externes Personal verstärkt. Dessen Einarbeitung wurde unter anderem mit neuen Kursmodellen des Bergischen Studieninstitutes optimiert.

Schlüsseldokumente/Entscheidungen

Wichtige Meilensteine

  • Konzentration der verwaltungs-internen Digitalisierung sowie digitaler Bürgerprozesse („Smart City“) in einer Hand (im Januar 2021 bereits umgesetzt)
  • Ämterübergreifendes Projekt „Zukünftige Arbeitswelten“, Pilotstart bereits erfolgt
  • Projekt zur Kennzahlenaufbereitung (Dashbord) in 2021
  • Angepasste Organisationsprozesse und Personalbemessung im Einwohnermeldeamt unter Berücksichtigung neuer gesetzlicher Vorgaben und Folgen der Pandemie (Rückstau)
  • Umsetzung Digitalisierungsprojekt für die Abteilung Baurecht in 2021
  • Start Personal-und Organisationsweiterentwicklung in der Ausländerbehörde in 2021
  • Projektstart Organisationsanalyse Gebäudemanagement in 2021
  • Durchführungsbeschlüsse des Stadtrates über eine Nutzung der Bundesbahndirektion in 2021

Wo wollen wir hin?

Auch wenn die fünf angesprochenen Leistungseinheiten zunächst im Fokus stehen und für sie konkrete Roadmaps zur Optimierung erarbeitet werden, ist das Gesamtziel jedoch weiter zu fassen: Bis 2025 soll die Stadt eine deutliche Vorreiterrolle als „Digitales Wuppertal“ einnehmen und hierbei sowohl die Digitalisierung der Verwaltung, aber auch der Stadtgesellschaft im Sinne der Smart City Wuppertal massiv vorantreiben.

Neue, sich anbahnende Gesetzesänderungen oder andere Entwicklungen mit Einfluss auf das Arbeitsaufkommen der Verwaltung sollen im Sinne einer Folgenabschätzung frühzeitig mit Szenarien-Berechnungen aufbereitet werden. Um Transparenz für Stadtrat und Stadtgesellschaft über Verwaltungshandeln herzustellen und die Steuerungsfähigkeit innerhalb der Verwaltung zu verbessern, wird ein Projekt initiiert, mit dem leistungs- und steuerungsrelevante Kennzahlen über Dashboards auch im Sinne des Open Governments zusammengeführt und veröffentlicht werden können.

Ziele 2025

  • Die Optimierung der priorisierten Ämter ist erfolgt, möglichst mit Ziel-Zeitpunkten weit vor 2025
  • Die Umstellung auf die elektronische Akte ist komplett abgeschlossen
  • Alle relevanten Leistungen des Online-Zugangs-Gesetzes (OZG insgesamt 575) stehen digital zur Verfügung
  • Die Smart City-Initiative ist fester Bestandteil der Stadtentwicklung
  • Städtische Leistungen sind integriert in die von WSW und Sparkasse initiierte bliggIT-APP als echte Bürger*innen-APP

Digitale Stadtverwaltung und digitales Wuppertal

Neben der Einbeziehung aller Stakeholder in der Stadt und Bündelung der Kräfte wird es hier darum gehen, kurzfristig erste konkrete Projekte auf den Weg zu bringen, wie zum Beispiel digitale Parkraumbewirtschaftung, Pilotprojekte für den Einsatz stadtweiter Sensorik, die Beschleunigung des Glasfaserausbaus im Stadtgebiet, Pilotprojekte für den Einsatz von 5G-Technologien und Aufbau von Beteiligungs- und Informationsplattformen für mehr Transparenz über Verwaltungsleistungen und -daten für die Bürger*innen.

Analog hierzu wird ein Intensivprogramm Verwaltungsdigitalisierung gestartet. Im Fokus stehen Projekte mit direktem Bezug zum Bürgerservice, aber auch die weitere Digitalisierung von internen Prozessen, die notwendig ist, um die Qualität und die Geschwindigkeit von städtischen Dienstleistungen weiter zu verbessern.

Mit der Nutzung der Bundesbahndirektion ist ein Quantensprung der Wuppertaler Verwaltung im Feld Bürger*innenservice möglich. Ziel ist hierbei, dass alle dort angebotenen Leistungen vor Einzug der Leistungseinheiten vollständig digitalisiert werden, so dass die Bundesbahndirektion als Muster einer papierlosen Verwaltung dienen könnte. In Kooperation mit dem Jobcenter würden – wie vorbildlich im „Haus der Integration“ schon umgesetzt – service-orientierte Frontoffice-Zonen entstehen. Durch ein großes zentrales Dienstleistungsangebot und die geplante Kooperation mit der Universität würde der Döppersberg als Tor zur Stadt gestärkt.

Zum Ausbau der Vorreiterrolle der Stadt Wuppertal als Digitale Modellkommune wurde aktuell innerhalb des Amtes für Informationstechnik und Digitalisierung das Competence Center Smart City gegründet. Es wird zudem ein Sofortprogramm zur Smart City-Initiative gestartet.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal | Medienzentrum | Stefanie vom Stein
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal | Medienzentrum | Stefanie vom Stein

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