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#Fokus_Wuppertal

#Klimastrategie

Steht wofür?

Die Klimaschutzstrategie bildet den Rahmen für die klimarelevanten Maßnahmen in den Bereichen Energieversorgung, Gebäude, Mobilität und Industrie. Das Ziel „Klimaneutralität 2035“ schafft eine verbindliche Grundlage und liegt auf Linie der Klimaschutzstrategien vergleichbarer Großstädte sowie eines bundesweiten Beitrages zur Einhaltung des 1,5-Grad-Zieles. Die Umsetzung des ambitionierten Zieles bedarf umfassender Investitionen, die nicht alleine durch die Stadt Wuppertal geleistet werden können.

Sie erfordert erhebliche Mittel von Landes- und Bundesebene sowie private Investitionen. Mit der Erarbeitung einer Klima-Neutralitäts-Strategie 2035, aufbauend auf dem bestehenden Klimaschutzkonzept, soll ein Fahrplan inklusive der notwenigen Investitionsbedarfe ermittelt werden. Er soll es Wuppertal in enger Kooperation mit anderen Großstädten ermöglichen, damit auch konkrete Unterstützungsanforderungen an künftige Bundes- und Landesregierungen zu definieren.

Klimaschutz (Öffnet in einem neuen Tab)

Wo kommen wir her?

Im Vergleich zu 1990 hat Wuppertal seinen CO2-Ausstoß um über 40 Prozent senken können. Einen wichtigen Anteil daran trägt insbesondere die Schließung des Heizkraftwerkes in Elberfeld. Wuppertal übertrifft damit zwar aktuell die Ziele des „Klima-Bündnisses“ aus dem Jahr 1990 deutlich, aber in vielen Bereichen, insbesondere im Verkehr sowie im Bereich Gebäude, hat es kaum CO2-Reduktionen gegeben. Hier liegen die besonderen Herausforderungen für eine Klimaneutralitätsstrategie 2035.

Schlüsseldokumente/Entscheidungen

Wichtige Meilensteine

  • Erarbeitung eines Klimaneutralitätspfades 2035 (ggf. zusammen mit weiteren Städten wie Bonn, Köln, Aachen, Essen - aufbauend auf den Vorarbeiten des Wuppertal Institutes für GermanZero und F4F)
  • Vorantreiben von Schlüsselinitiativen in den Bereichen Gebäude (Solar Decathlon), Regenerative Energien (Solardächerprogramm, Fernwärme-Ausbau), Mobilität (Umsetzung der Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept, Pedelec-Infrastruktur, Ladesäulen-Infrastruktur, Ausbau und Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs) und Grünentwicklung

Wo wollen wir hin?

Die bisherige Klimaschutzstrategie ist in wesentlichen Teilen umsetzungsorientiert im Hinblick auf das Klimamanagement ausgerichtet (drei bis fünf Jahre). Mit einem Klimaneutralitätskonzept 2035 soll über die Zielsetzung der Bundesregierung und die nationale Klimaschutzinitiative hinausgehend ein belastbarer Orientierungsplan für notwendige Maßnahmen in den Schlüsselbereichen Energie, Gebäude, Verkehr und Industrie entstehen – immer unter Berücksichtigung der damit verbundenen ökonomischen Chancen.

Parallel dazu sollen die Konzepte zur Klimaanpassung weiterentwickelt werden, um Wuppertal auf die zu erwartenden wachsenden Klimafolgen vorzubereiten, etwa städtische Hitzeinseln oder Starkwetter-Ereignisse.

Ziele 2025

  • Klimaschutzstrategie mit Meilensteinplan bis 2035 steht
  • Klimaschutzmeilensteine 2025 sind umgesetzt
  • Mindestens 20 Millionen Euro (Bundes-, Landes-, private und kommunale Mittel) in Klimaschutz in Wuppertal investiert

Radverkehr in schwierigem Terrain: Einstieg in die Mobilitätswende

Ein besonders herausfordernder Baustein jeder städtischen Klimastrategie ist eine klimagerechte Mobilitätsstrategie. Hier sind in Wuppertal wie in fast allen anderen deutschen Städten bisher die geringsten Fortschritte erreicht worden. Es handelt sich um ein emotional und strukturell äußerst herausforderndes Themenfeld. Die Verschiebung des urbanen Verkehrs vom Autoverkehr zu anderen Mobilitätsformen muss mit dem Ausbau alternativer Verkehrsformen beginnen. Neben dem ÖPNV bedeutet das auch für Wuppertal eine angemessene Erhöhung des Fahrradverkehrs. Aufgrund der topographischen Voraussetzungen heißt dies, schwerpunktmäßig auf Fahrradtrassen (in der Talachse und auf den Höhen) und eine E-Bike-Strategie zu setzen.

Konsequenter Ausbau des Trassennetzes

Der Radverkehrsplan bietet die Grundlage für einen konsequenten Ausbau des Trassennetzes (u.a. Tal-Achse, Langerfeld-Trasse, Hatzfeld-Trasse). Ihn gilt es konsequent voranzutreiben und mit einer E-Bike-Strategie zu verknüpfen. Parallel gilt es, die Straßen für den Alltags-Radverkehr sicherer und damit nutzbarer zu machen.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Antje Zeis-Loi Medienzentrum
  • Stadt Wuppertal
  • Antje Zeis-Loi

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