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Wuppertal / Arzneimttelüberwachung

Amtsapotheker

Im Kompetenzcenter Arzneimittelsicherheit und Sozialpharmazie betreuen zwei Amtsapothekerinnen alle Aspekte rund um Arzneimittel und Gefahrstoffe für die Städte Wuppertal, Remscheid und Solingen.

Belieferung von Arztpraxen mit Corminaty®

Gestattung nach § 4 Abs. 3 Medizinischer Bedarf Versorgungssicherstellungsverordnung (MddBVSV)

Gemäß Inpfstoffverteilungswmodell des Bundes ist eine Entnahme von Teilmengen der 195er-Packungdes BioNTech-Impfstoffes Corminaty® auf Großhandelsebene vorgesehen. Diese Teilmengen sollen ohne vollständige Kenzeichung und ohne Packungsbeilage qualitätsgesichert an die Apotheken in den Verkehr gebracht werden.

Diese Teilmengen sind gemäß Gestattung der Bezrksregierung abweichend von §§ § 13 ABs. 1, 79 Abs. 5, 10 und 11 AMG verkehrsfähing.

Sie sind ausschließlich zur Abgabe an Arztpraxen unter Beachtung des ABDA-Konzeptes bestimmt.

Aktuelles zum Corona-Virus

Einrichtung von Testzentren

Apotheken sind berechtigt, Testzentren einzurichten. Nach Beauftragung durch die Stadt kann dies abgerechnet werden.

Entscheidet sich ein Apothekenleiter ein Testzentrum einzurichten, sind nach wie vor die gesetzlichen Vorschriften für den Apothekenbetrieb einzuhalten, z. B. persönliche Leitung, räumliche Nähe.

Die Stadt Wuppertal hat auf Grund der aktuellen Rechtslage ein Merkblatt für die Einrichtung der Testzentren erstellt. Zusätzlich findet sich unten ein Merkblatt für Apotheken. Die Merkblätter sind in Kombination zu beachten.

Allerdings sind Verordnungen und Erlasse des Ministeriums zur Zeit noch im Entscheidungsprozess befindlich. Sobald neue Informationen vorliegen, wird eine aktuelle Fassung des Merkblattes online gestellt. Es ist immer die aktuelle Fassung zu beachten.

In den Bereichen Remscheid und Solingen sind die Vorgaben des jeweiligen Gesundheitsamtes in Kombination mit den unten angegebenen apothekenspezifischen Grundlagen zu beachten. (05.03.2021)

Rekonstitution von Comrinaty (R)

Bzgl. der Herstellungf des Impfstoffes Comirnaty (R) finden Sie hier eine Information der Bezirksregierung Düssseldorf:

"Vereinzelt soll es bereits Anfragen von Ärzten an beliefernde Apotheken gegeben haben, ob die Rekonstitution und das Aufziehen der Spritzen von Comirnaty® nicht auch in den Apotheken stattfinden kann und lediglich die fertigen Spritzen an die Arztpraxen abgegeben werden. Gemäß § 13 Abs. 2a AMG gelten die Ausnahmen nach Absatz 2 nicht für die Herstellung von u.a. Impfstoffen, weshalb entgegen § 13 Abs. 2 Nr. 1 AMG der Inhaber einer Apotheke eine Erlaubnis zur Herstellung von Impfstoffen bedarf. Zuständige Behörde für die Erteilung von Herstellungserlaubnissen sind in NRW die Bezirksregierungen. Insofern entsprechende Anfragen oder Anträge bei Ihnen eingehen bitte ich daher um den Verweis der Apothekeninhaberin/des Apothekeninhabers an uns (dez24.amgbrd.nrwde) zur Prüfung der Ausstellung einer entsprechenden Gestattung nach § 4 Abs. 3 MedBVSV." (30.03.2021)

Per Verordnung gilt ab Montag, 27.04.2020 in NRW die Pflicht, Mund und Nase bedeckt zu halten (sog. Maskenpflicht)

Die Pflicht gilt im ÖPNV sowie im Einzelhandel. Hier gilt sie für Kunden und Mitarbeiter. Viele haben bereits in Ihren Apotheken Schutzmaßnahmen wie Plexiglaswände installiert. In diesem Fall können Apothekenmitarbeiter auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verzichten. Nicht jedoch die Kunden (Ausnahmen: Kinder < 6 J., Kunden mit medizinscher Indikation)! Ob ein Verzicht der Angestellten auf das Tragen der Maske möglich und angemessen ist, hängt von der Gefährundgsbeurteilung ab und muss dort dokumentiert werden, s. Arbeitshilfe der ABDA. (26.04.2020)

SARS-CoV 2-Arzneimittelversorgungsverordnung im Bundesanzeiger veröffentlicht

Die Verordnung wurde heute im Bundesanzeiger veröffentlicht und tritt morgen in Kraft. Dengenauen Wortlauf finden Sie in der Link-Box. (22.04.2020)

Keine zugelassenen Schnelltests auf SARS-CoV 2 in Deutschland

Zur Zeit erreichen uns Anfrgaen, ob der Verkauf von "Corona-Schnelltests" in Apotheken gestattet sei. Bitte beachten Sie hierzu folgendes:

  • Es gibt zur Zeit in Deutschland keine zugelassenen Schnelltests, auch nicht als Medizinprodukt.
  • Die FDA hat einen sog. Schnelltest zugelassen, der aber nicht in Europa/Deutschland zugelassen ist.
  • Der von offiziellen Stellen verwendete Test beruht auf der PCR, genauer auf der Real Time reverste Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion. Die Durchführung dauert ca. 4-5 Stunden. Die Wartezeit setzt sich aus dem Transport, der Befundung und der Tatsache zusammen, dass die Labore einen großen Arbeitsanfall bewältigen müssen. Neuere Tests sollen das Ergebeis in 2,5 Stunden liefern, die Logistik bleibt die Gleiche.
  • Alternative (Schnell-)Tests beruhen auf den Nachweis von Antiköpern im Blut. Diese sind aber erst 14 Tage nach der Infektion nachweisbar, in dieser Zeit ist der Betreffende bereits infektiös!!

Die z. Zt. durch Aussendienstler und im Internet angebotenen Tests haben häufig keine seriöse Herkunft. Sie wiegen die Betreffenden unter Umständen in falscher Sicherheit. Die Verwendung kann dazu beitragen, Hygieneregeln zu missachten. Ein negatives Ergebnis bedeutet nicht notwendigeweise, dass die Testperson gesund und nicht infektiös ist. Die Verwendung kann somit zur Verbreitung des Virus beitragen. Bitte sehen Sie daher vom Verkauf dieser Test ab. (15.04.2020)

Erlass der BAUA zur Flächendesinfektion

Gemäß Erlass vom 02.04.2020 haben Apotheken bis zum 30.09.2020 die Zulassung zur Herstellung ethanol-haltiger, Chloramin-T-haltiger und Natriumhypochlorit-haltiger Flächendesinfektionsmittel zur Abgabe an und Verwendung durch berufsmäßige Verwender (medizinisch-pflegerischer-pharmazeutischer Bereich). Den genauen Wortlauf finden Sie in der Link-Box. (03.04.2020)

Was passiert, wenn ein Mitarbeiter mit SARS-CoV 2 infiziert ist?

Die Apotheke wird nicht notwendigerweise geschlossen. Das Vorgehen orientiert sich an den Vorgaben des RKI für Medizinisches Personal/Medizinisches Personal bei relevantem Personalmangel. (01.04.2020)


Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS NRW) gibt Informationen zur Opioid-Substitution heraus

Die Informationen finden Sie in der Link-Box zum Download (s.u.) Es wurden eine Information zum Umgang und eine Information für die Konsumenten heruasgegeben. (25.03.2020)

Allgemeinverfügung von 20.03.2020 der BAUA

Die Abgabe von Desinfektionsmitteln an private Verbraucher ist zu unterlassen. Die Bestände sind für Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken, Rettungsdienste sowie die betriebliche Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter zu verwenden um die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens sicherzustellen. (24.03.2020)

Anordnung des BfArM zur Kontingentierung, s. u. als Link (23.03.2020)

Erlass zur Herstellung von Händedesinfektionsmittel erweitert(22.03.2020)

Pneumokokken-Impfstoff

Mit Verfügung vom 16.03.2020 wurde seitens des BMG auf den Lieferengpass für Pneumokokken-Impstoff nach Maßgabe des § 79 AMG reagiert. Sollten Sie in Erwägung ziehen im Rahmen des Aptohekenbetriebs Pneumokokken-Impstoff zu importieren (so verfügbar), melden Sie sich bitte bei uns. (19.03.2020)

Gemäß Information des Bundesministeriums für Geseundheit kann unvergällter Alkohol steuerfrei von Apotheken bezogen undj zur Herstellung von Deinfektionsmitteln verwendet werden. Hier die Nachricht im Wortlaut:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um Kenntnisnahme der folgenden Information zur steuerfreien Verwendung von Alkohol zur Herstellung von Desinfektionsmitteln durch Apotheken.

Die Hauptzollämter wurden angewiesen, dass ab sofort Apotheken, die nach dem Arzneimittelrecht befugt sind, Arzneimittel herzustellen, unvergällten Alkohol zur Herstellung von Desinfektionsmitteln steuerfrei verwenden können.

Mit sofortiger Wirkung gilt für o. g. Apotheken für diese Zwecke die Erlaubnis zur Verwendung von Alkohol nach § 28 i. V. m. § 27 Absatz 1 Nr. 1 des Alkoholsteuergesetzes ohne Erlaubnisverfahren als erteilt.

Vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie gilt diese Regelung zunächst bis zum 31. Mai 2020. Bei Fortdauern der gegenwärtigen Krisensituation kann nach Einschätzung der Entwicklung eine Verlängerung dieser Ausnahmeregelung erwogen werden.

Wir bitten um Weiterleitung der Informationen an die zuständigen Behörden in Ihrem Zuständigkeitsbereich." (18.03.2020)

Lt. Allgemeinverfügung der Bundesstelle für Chemikalien (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) vom 04.03.2020 kann technisches Isopropanol künftig auch zur Herstellung von Desinfektionsmitteln als Biozidprodukte verwendet werden. Diese Allgemeinverfügung erging in Abstimmung mit dem Bundesumweltministerium (11.03.2020)

Die ABDA stellt eine Handlungsnaweisung zur Herstellung von Desinfektionsmitteln zur Verfügung. Leider sind die Rohstoffe zur Zeit kaum zu erhalten, da bereits ausverkauft. (06.05.2020)

Die BAuA hat die Herstellung von 2-Propanol-haltigen Mitteln zu Händedesinfektion aus der Zulassungspflicht genommen. Diese Regelung gilt bis August 2020. (04.03.2020)


Zur Zeit kommt es in der Bevölkerung zu Panik-Käufen von Desinfektionsmitteln, Atemschutzmasken und Lebensmitteln. Dies führt bereits zu Lieferengpässen.

Bitte tragen Sie durch besonnenes Verhalten und Aufklärung dazu bei, die Versorgung sicherzustellen. Bewahren Sie knappe Ressourcen für Risiko-Gruppen. Priorität muss dabei haben, die Funktionsfähigkeit der Apotheken und den Schutz Ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten.

Wichtig ist das richtige Verhalten. Informationen finden Sie in den Rundfaxen der Apothekerkammer sowie auf der Homepage der Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände e.V. (ABDA).

Für die Information Ihrer Kunden verweisen wir auf das gemeinsame Handout der Apthekerkammern Nordrhein und Westfalen-Lippe. (03.03.2020)


Bei Risiken und Nebenwirkungen...

Das Apothekengesetz schreibt die regelmäßige Überwachung des Arzneimittelverkehrs vor. Während deutschlandweit ehrenamtliche Pharmazieräte die Begehung der Apotheken vornehmen sind in Nordrhein-Westfalen hauptamtliche Apotheker als Amtsapotheker bei den Städten und Kommunen beschäftigt.

Mit der Einführung der Bergischen Kooperation kam es zur Gründung des Bergischen Kompetenzcenters für Arzneimittelsicherheit und Sozialpharmazie. Hier kümmern sich die zwei Apothekerinnen, zwei pharmazeutisch-technische Assisitentinnen und eine Verwaltungsfachkraft um alle Belange, die den ordnungsgemäßen Verkehr mit Arzneimitteln und Gefahrstoffen im Einzelhandel betreffen.

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