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Wuppertal / Rathaus & Bürgerservice

Klimawandel und Starkregen

Der Klimawandel findet statt. Mögliche Auswirkungen wurden bereits am 29. Mai und 10. Juni 2018 auch in weiten Teilen Wuppertals Realität. Starkregen aber auch Stürme und Hitzewellen gehören zu den Folgen, auf die sich Kommunen und Bürger*innen einstellen müssen.

Starkregengefahrenkarten für Wuppertal

Die Stadt Wuppertal hat in Zusammenarbeit mit der WSW Energie & Wasser AG und der Dr. Pecher AG Starkregengefahrenkarten erstellen lassen. Diese Karten zeigen Bereiche, die durch Starkregen besonders betroffen sein können.

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Starkregengefahrenkarte Wuppertal (für mobile Geräte geeignet"

Die maximalen Wasserstände in den Starkregengefahrenkarten sind dabei keine gemessenen Wasserstände. Sie sind das Ergebnis einer Modellrechnung, die im Wesentlichen auf einem digitalen Geländemodell (DGM), dem Überstau aus den Kanälen sowie aus angenommenen typischen Regenereignissen beruht. Dass bei dieser Berechnung auch Fehler vorkommen können, ist nicht auszuschließen. Bei der Behebung dieser Fehler sind wir auch auf die Hilfe der Nutzer*innen angewiesen.


                              

Starkregenindex

Starkregenindex

Zur Einordnung und Bewertung der Starkregen dient der „Starkregenindex“ (SRI), der Niederschläge in eine Skala von 1 bis 12 einteilt, vergleichbar mit der Klassifizierung von Erdbeben. Das Ereignis vom 29.05.2018 entspricht dabei dem SRI 11.

Starkregen und Klimawandel

Von Starkregen sprechen die Wissenschaftler, wenn innerhalb von 24 Stunden insgesamt 30 mm (30 Liter pro m²) Niederschlag fallen. Am 29. Mai 2018 waren es in einigen lokalen Gebieten Wuppertals über 100 mm (100 Liter pro m²) in weniger als 90 Minuten.

Hitzewellen, Starkregen und Stürme gehören zu den Folgen, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf uns zukommen und auf die sich die Städte, Gemeinden und Landkreise auch in Nordrhein-Westfalen aus sozialer und ökologischer Verantwortung und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit einstellen müssen.

Starkregen treten seit einigen Jahren vermehrt auch in Deutschland auf. Ereignisse wie 2014 in Münster, 2016 in Braunsbach oder 2018 in Wuppertal sind nur einige Beispiele. Die Niederschläge treten dabei meistens in lokal begrenzten Stadtbereichen auf. Wann und wo diese Ereignisse eintreffen, lässt sich aber nicht voraussagen.

Es ist davon auszugehen, dass diese Phänomene durch den Klimawandel sogar an Häufigkeit und Intensität noch zunehmen werden. Dies ist aufgrund der globalen Erwärmung eine einfache physikalische Gesetzmäßigkeit, da warme Luft mehr Wasser aufnehmen kann. Daher müssen sich Bund, Land, Städte und ihre Bewohner daran anpassen und vorsorgen.

Wie geht es weiter?

Die nächsten Schritte werden eine Risikoanalyse auf der Basis der sensiblen Infrastruktur, ein Handlungskonzept und eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit sein.

Stadt Wuppertal / WSW Energie & Wasser AG

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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