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Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal

26.11.2018 | Aktion zur Veröffentlichung der Becherkarte für Wuppertal

Am 23. November 2018 stand von 13 bis 18 Uhr ein Kaffeemobil auf dem Kerstenplatz in Wuppertal. Nach dem Motto "Kaffee kostenlos - aber nur im eigenen Becher" wurde jedem Fußgänger, der seinen eigenen Becher mitgebracht hat, kostenlos Kaffee eingefüllt.

Diejenigen, die keinen eigenen Becher dabei hatten und unsere Aktion erst im Vorbeigehen gesehen haben, konnten grüne Kaffeebecher von uns ausleihen und hinterher wieder abgeben.

Warum gibt es die Aktion?

Mit der Aktion wollen wir die Becherkarte für Wuppertal bekannt machen, die von ESW und AWG im Rahmen der Sauberkeitskampagne "Wuppersaubertal" erstellt wurde. 

Wir haben vor, nach und nach Aktionen durchzuführen und auf Verschmutzungen durch Kaugummis, Littering, Coffee-to-go Einwegbechern, Zigarettenkippen und Hundekot aufmerksam zu machen. 

Was ist eine Becherkarte?

In der Becherkarte sind die Anbieter in Wuppertal aufgelistet, die entweder den mitgebrachten eigenen Becher auffüllen oder Pfandbecher ausgeben.

Warum gibt es die Becherkarte?

Wenn Sie unterwegs sind und sich einen Kaffee holen möchten, können Sie auf der Karte auf einen Blick sehen, wo Sie ihren eigenen Becher befüllen lassen können oder wo es Pfandbecher gibt. So können Sie ihren Kaffee wie gewohnt unterwegs trinken, ohne Einwegbecher zu nutzen. 

Warum ist das wichtig?

Durchschnittlich sind Kaffeebecher zum Mitnehmen nur 15 Minuten im Gebrauch. Dann werden sie entsorgt - nicht immer im Papierkorb. So entstehen große Mengen Abfall. 

Nur ein kleiner Teil des Bechers kann recycelt werden. Denn es werden doppelwandige Pappbecher genutzt, die die Hände besser vor heißem Kaffee schützen. Sie bestehen aus Papierfasern, die innen hauchdünn mit einer Kunststoffschicht belegt sind. Nur ein kleiner Teil der Papierfasern lässt sich vom Becher lösen. Der Rest wird verbrannt.

Für die Herstellung neuer Becher werden zehntausende Tonnen Holz und Kunststoff sowie Milliarden Liter an Wasser benötigt. Um die Becher zu produzieren, ist jährlich eine Energiemenge notwendig, mit der eine Kleinstadt versorgt werden könnte.

Gleichzeitig wird in der Regel kein recyceltes Material zur Herstellung verwendet, da Lebensmittelverpackungen aus wiederverwertetem Material Mineralölkomponenten z.B. aus Druckerschwärze enthalten könnten.

Wer macht schon mit?

Die Cafés, Bäckereien, Röstereien und andere, die eigene Becher auffüllen oder Pfandbecher ausgeben, sind ganz aktuell hier zu finden. 

Die Karte wird ständig erweitert. Sollen Sie selbst Pfandbecher anbieten oder mitgebrachte Becher wieder auffüllen, können Sie in unsere Karte aufgenommen werden. Interessenten melden sich bitte per E-Mail unter wuppersaubertal(at)esw.wuppertal.de.

Den Stand von Mitte November 2018 sehen Sie auf der Fotowand, die wir auf dem Kerstenplatz aufgestellt hatten.  


Schappschüsse vor der Fotowand

Damit jeder die Informationen zur Becherkarte bekommt, haben wir eine Fotowand erstellt. Jeder, der bei der Aktion mitgemacht hat, konnte sich vor der Wand fotografieren lassen. 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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