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Wuppertal / Wuppertal erleben

Wuppertal - die Grüne Großstadt

Wuppertal zählt zu den grünsten Großstädten Deutschlands. Fünf Wuppertaler Parkanlagen sind Teil des Europäischen Gartennetzwerks EGHN – so viele wie von keiner anderen europäischen Stadt. Die zahlreichen Grünflächen, Parks und Wälder sind von unschätzbarem Wert für die Erholung der Wuppertaler.

Blick auf die Blütenpracht im Nordpark

Überall in Wuppertal sprießt und blüht es, wenn der Frühling kommt. Dann macht der Gang durch Parks wie die Hardt, die Barmer Anlagen oder Wälder wie das Arboretum Burgholz besonders Spaß. Dass sich die Wuppertaler und ihre Gäste in diesem Jahr über viele bunte Blumen und andere Pflanzen freuen können, haben sie unter anderem den Mitarbeitern vom Ressort Grünflächen und Forsten der Stadt Wuppertal zu verdanken. Die fleißigen Helfer haben in den letzten Jahren allein 280.000 Narzissen eingepflanzt, zum Beispiel an Straßen und in den städtischen Parkanlagen. Dazu kommen unter anderem 23.000 einjährig blühende Pflanzen wie Veilchen und 14.000 Jungbäume im städtischen Forst. 95 Bäume wurden zudem innerhalb des Stadtgebietes eingepflanzt, als Ersatz für Fällungen.

Wuppertal wird damit seinem Ruf als grüner Großstadt gerecht. Das belegen allein schon die folgenden, beeindruckenden Zahlen für eine Großstadt mit mehr als 360.000 Einwohnern. 60 Quadratkilometer des Stadtgebiets sind grün, insgesamt 34 Prozent der Fläche Wuppertals. Dazu zählen 1.318 Hektar Grün- und Parkanlagen, 4.850 Hektar sind mit Wald und Forst belegt, 3.500 Hektar durch die Landwirtschaft. Zum Vergleich: Ein Hektar hat ungefähr die Maße eines großen Fußballfeldes.

Dass in Wuppertal viel Wert auf Naherholung gelegt wird, hat eine lange Tradition. Schon im 19. Jahrhundert haben mitunter die bedeutendsten Gartenarchitekten Deutschlands Parks und Gärten in Wuppertal gestaltet, um die Erholung und Gesundheit der Bürger in Zeiten der Industrialisierung zu gewährleisten. Wohlhabende Bürger haben einige der Parkanlagen privat oder mithilfe von Verschönerungsvereinen anlegen lassen und halten sie teils bis heute in Schuss.

Die bedeutendsten sind das Gartendenkmal Hardt, das nur wenige hundert Meter von der Elberfelder Innenstadt entfernt liegt, mit dem Botanischen Garten und dem wunderschönen Elisenturm; die Barmer Anlagen im Osten der Stadt, der zweitgrößte private Landschaftspark Deutschlands; der Grüne Zoo Wuppertal, der seinen Namen nicht umsonst, sondern wegen der üppigen Bepflanzung und Grünflächen trägt; sowie der Skulpturenpark Waldfrieden, in dem der international gefeierte Wuppertaler Künstler Tony Cragg seine Skulpturen von Weltrang ausstellt. Sie alle sind Teil des Europäischen Gartennetzwerks EGHN.

Die bekanntesten Grünanlagen in Wuppertal sind

Die Hardt

Der Elisenturm im Botanischen Garten auf der Hardt

Der Landschaftspark Hardt bietet mit 57 Hektar Fläche eine Menge Platz zum Spazieren, in der Sonne liegen und Erholen. Die Hardt zählt zu den ältesten Stadtparks in Deutschland. 1807 wurden die ersten Flächen angelegt. 1880 wirkte der seinerzeit sehr bekannte preußische Gartenbaudirektor Heinrich Siesmeyer am Ausbau der Hardt mit. Heute gehört sie zum Europäischen Gartennetzwerk EGHN und zur „Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas“. Im Botanischen Garten am Elisenturm mit den angeschlossenen Gewächshäusern können Sie heimische und exotische Pflanzen anschauen und ein regelmäßiges Veranstaltungsprogramm besuchen. Den Grillpavillon können Sie für Feiern buchen. Auf der Waldbühne Hardt finden Konzerte und Festivals statt.

Die Barmer Anlagen, Vorwerkpark und Toelleturm

Der Vorwerkpark

Die Barmer Anlagen sind mit 100 Hektar Fläche nicht nur der größte Landschaftspark Wuppertals, sondern auch der zweitgrößte private Park Deutschlands – und trotzdem ist er für die Öffentlichkeit zugänglich. Verantwortlich und im Besitz eines Großteils der Fläche ist seit mehr als 150 Jahren der Barmer Verschönerungsverein. Neben der umfangreichen Bepflanzung sind auch der Vorwerkpark und der Toelleturm ein absolutes Highlight. Die Barmer Anlagen sind ebenfalls Teil der 55 Parks umfassenden „Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas“. 

Der Grüne Zoo Wuppertal

Der Grüne Zoo - Löwe im Freigehege

Der Grüne Zoo Wuppertal ist gleichzeitig ein Landschaftspark und ein zoologischer Garten. Er wurde 1881 eröffnet und zählt damit zu den traditionsreichsten Zoos Deutschlands. In der Vergangenheit hat der Grüne Zoo Wuppertal sein Gelände durch große Investitionen verändert und gehört in Sachen Tierhaltung zu den modernsten in Europa. Neben Raubkatzen, Königspinguinen, Menschenaffen und Eisbären haben viele Gäste die junge Elefantendame Tuffi in ihr Herz geschlossen.

Der Skulpturenpark Waldfrieden

Skulpturenpark Waldfrieden - Ausstellungshalle und Skulptur von Tony Cragg

Tony Cragg ist ein international gefeierter Künstler. Seine Skulpturen sorgen weltweit für Aufsehen. 2008 erfüllte sich der Bildhauer mit der Eröffnung des Skulpturenparks Waldfrieden einen Traum. Der gebürtige Liverpooler, der in Wuppertal lebt, stellt auf den Höhen zwischen Barmen und Elberfeld auf 15 Hektar Fläche seine atemberaubenden Skulpturen aus. In der Villa Waldfrieden finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen oder Konzerte statt.

Der Nordpark

Skywalk im Norpark

Der Skywalk im Nordpark, auf den Nordhöhen von Barmen, bietet einen großartigen Ausblick über die Stadt. Seit 1895 sorgt sich der Nordstädter Bürgerverein um den 39 Hektar großen Landschaftspark, der mit seinem Baumbestand, dem Damwildgehege und den Kinderspielplätzen viele Möglichkeiten bietet, sich zu erholen. Mit dem Ausflugslokal Turmterrassen soll eine weitere Attraktion wiedereröffnet werden.

Das Arboretum Burgholz

Das Arboretum Burgholz

Mehr als 100 Nadel- und Laubbaumarten finden sich im Staatsforst Arboretum Burgholz, das im Wuppertaler Süden an der Grenze zu Solingen und darüber hinaus liegt. Das Waldpädagogische Zentrum Burgholz (WPZ) bietet ein vielfältiges Programm für Kinder und Erwachsene, die den Wald kennenlernen wollen. Neben dem Anbau von Holz bietet das Arboretum ein 540 Hektar großes, spannendes Naherholungsgebiet.

Wuppertaler Quartiersgartenschau (QuGa)

Im Frühjahr 2019 hat in Ronsdorf die erste Wuppertaler Quartiersgartenschau (QuGa) Premiere. Die Idee dazu kam aus dem Förderverein Historische Parkanlagen. Die jährlich stattfindenden QuGas sollen nach Wunsch der Veranstalter in eine mögliche Bundesgartenschau (BUGA) 2031 in Wuppertal münden und quasi deren Vorlauf sein. Es sollen vor allem auch Stadtteile einbezogen werden, die wenig oder gar nicht im Konzept einer BUGA-Bewerbung eingebunden sind. 

Diese Stadtteile können mit der Quartiersgartenschau den Blick auf viele  ihrer grüne Oasen lenken, bieten zusätzliche Programmpunkte und bringen Menschen - Nachbarn wie Besucher - miteinander ins Gespräch. Parks und Wälder, aber auch Plätze, Privat- und Kleingärten, Freibäder, Spielplätze und urbane Projekte sollen in die QuGas einbezogen werden.  

Quartiersgartenschau in Ronsdorf

Von der Gartenstadt Ronsdorf zur ersten Wuppertaler Quartiergartenschau: in den 1920er Jahren hat sich die bis 1929 selbstständige Stadt Ronsdorf als „Gartenstadt“ vermarktet. Georg Arends warb mit seinen „Blumen in luftiger Höh‘“ an der Monschaustraße. Der Reiz des Ronsdorfs hat sich bis heute durch seine vielen grünen Anlagen wie den Waldpark Ronsdorfer Anlagen, den Bandwirkerplatz, den Stadtgarten, den Stadtwald mit Talsperre und Klinik, das Saalbachtal und die Gelpe, das Schmalenhofer Bachtal und den Scharpenacken oder das Marscheider Tal erhalten.

Für die QuGa in Ronsdorf übernimmt der Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein die Organisation. Im Netzwerk sind Kleingartenvereine, Friedhofsverwaltungen und Gartenbaubetriebe eingebunden. Geführte Exkursionen, Lesungen, Konzerte, Pflanzentauschbörsen, „Urban Gardening“ und die „Offene Gartenpforte“ können Teil des Programms werden.

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