Bemerkenswertes

Mit dem Projekt "Urlaub für das eigene Auto" konnte sich die Stadt Wuppertal 2010 im "Wettbewerb Kommunaler Klimaschutz" (BMU) durchsetzen. Das Preisgeld in Höhe von 20.000 € wird für weitere Klimaschutzprojekte eingesetzt(z.B. die Beschaffung von Pedelecs für die umweltfreundliche Dienstfahrt.
 

NACHHALTIGKEIT UND AGENDA 21

Hände
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Nachhaltigkeit in politischen Entscheidungen und im alltäglichen Handeln bedeutet, Verantwortung zu übernehmen für den Erhalt der ökologischen, ökonomischen und sozialen Lebensgrundlagen und damit die Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten auch für zukünftige Generationen zu erhalten.

Nachhaltigkeit - Gegenwart und Zukunft denken

Ziel der Bemühungen ist es, die natürlichen, wirtschaftlichen und sozialen Lebensgrundlagen der Menschen auf lokaler und globaler Ebene zu erhalten. Entscheidungen, die heute getroffen werden, wirken sich oft erst viel später aus.

Der Klimawandel ist ein gutes Beispiel dafür. Die Veränderungen, die wir jetzt schon spüren, werden sich in Zukunft noch weiter verstärken - wenn wir nicht handeln.

  

Nachhaltig leben und konsumieren

Nachhaltigkeit - bedeutet das Verzicht auf Lebensqualität?

Wer sich nachhaltig verhalten und konsumieren möchte, steht vor vielen Fragen. Nachhaltigkeit und Konsum ist aber nur auf den ersten Blick ein Widerspruch. 

Oft fällt nicht leicht, Gewohnheiten zu ändern oder es fehlen ausreichende Informationen.

Nachhaltigkeit braucht viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter

Nachhaltigkeit braucht viele Mitstreiter/innen, die sich in ihrem Lebens- und Arbeitsumfeld aktiv dafür einsetzen. Zahlreiche Projekte und Initiativen in der Stadt und in der Stadtverwaltung sind gute Beispiele dafür.

Umweltmanagementsysteme und Ressourceneffizienz, Fairer Handel und Eine Welt, Klimaschutz und Klimawandel, Stadtplanung und Mobilität, Natur- und Umwelterlebnis, Forschung und Bildung sind nur einige wichtige Aspekte.

Nachhaltigkeit in Wuppertal - die Geschichte

Als erste Gemeindevertretung in Nordrhein-Westfalen und als eine der ersten Städte in Deutschland beschloss der Rat der Stadt Wuppertal am 13.11.1995, "Handlungsprogramme für eine zukunftsbeständige Entwicklung" erarbeiten zu lassen. Das daraufhin 1996 gestartete Projekt einer Wuppertaler Agenda 21 wurde im Jahr 2003 abgeschlossen, nicht aber der Agenda-21-Prozess.

Am 10.04.2000 beschloss der Rat der Stadt einstimmig das "Handlungsprogramm Zukunftsfähiges Wuppertal". Im Sommer 2000 legte die Stadtverwaltung eine erste Konzeption für Nachhaltigkeitsindikatoren vor. In den Jahren 2001 bis 2003 diskutierte der Rat der Stadt jeweils in Sondersitzungen Ziele und Ergebnisse der Wuppertaler Agenda 21. 

Am 29.03.2004 beschloss der Rat der Stadt zusammen mit den Zielen und Handlungsschwerpunkten zur strategischen Steuerung auch einen Satz von Indikatoren. Der Nachhaltigkeitsbericht 2004 - der bislang letzte - wurde nach Beratung in den Fachausschüssen vom Rat der Stadt entgegen genommen.