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Mobilitätskonzept für Wuppertal

Eine integrierte Mobilitätsstrategie für die Zukunft

Lastenrad-Infotour 2022

Video zur Lastenrad-Infotour 2022

Ergebnisse Mobilitätskonzept

Grundlage des Mobilitätskonzeptes ist eine gutachterliche Analyse der verkehrlichen Ausgangssituation von Wuppertal, in der sowohl Stärken als auch Schwächen verkehrsmittelübergreifend und verkehrsmittelspezifisch betrachtet werden. Diese Bestandsanalyse ist jetzt fertig gestellt worden. Dieser Teilbericht dient als Basis für die Ableitung von Zielen aber auch für das integrierte Handlungs- und Maßnahmenkonzept, das unterschiedliche Maßnahmen für alle Verkehrsträger und alle Bereiche der Mobilität in Wuppertal aufzeigen soll.

 

Für die Bestandsanalyse wurden Daten, Grundlagenstudien, Konzepte und Untersuchungen der vergangenen Jahre gesichtet und synoptisch hinsichtlich der darin benannten Ziele, Strategien und Handlungsfelder ausgewertet. Weiterhin wurden die Grundlagendaten aus der Aktualisierung aus dem Verkehrssimulationsmodell der Stadt Wuppertal herangezogen. Umfassende Ortsbesichtigungen des Gutachterbüros ergänzten die Analyse. Die Ergebnisse wurden anschließend mit der Verwaltung sowie den Akteuren z.B. aus dem begleitenden Facharbeitskreis rückgekoppelt und auf Validität geprüft.

Das Mobilitätskonzept nimmt strategische Weichenstellungen für die langfristige Entwicklung der Mobilität in Wuppertal vor. Eine gemeinsame Entwicklung von Zielvorstellungen für die Mobilität stellt daher ein zentrales Element des Mobilitätskonzeptes dar. Fünf Oberziele konkretisieren die Zielvorstellung und bilden die zentralen Säulen des Zielsystems. Unterziele differenzieren die Oberziele weiter aus und zeigen die Facetten hinter den Oberzielen auf. Durch Indikatoren und Wirkungsziele ergänzt werden die Ziele greif- und überprüfbar. Für den Erfolg des Mobilitätskonzeptes ist die gemeinsame Erarbeitung als Stadtgesellschaft essentiell. Dies betrifft als Vision einer Mobilität in Wuppertal 2030+ das Zielkonzept im besonderen Maße. Daher ist der Prozess vom ersten Entwurf bis zur finalen Version begleitet worden durch Beteiligungsformate und die Arbeit mit Akteuren der Stadtgesellschaft. Das Zielkonzept wurde im Dezember 2022 im Verkehrsausschuss politisch mit großer Mehrheit beschlossen.

Beteiligung am gesamtstädtischen Mobilitätskonzept erfolgreich angelaufen

Die Stadt Wuppertal erarbeitet aktuell ein neues gesamtstädtisches Mobilitätskonzept, das eine Analyse und Bewertung der aktuellen verkehrlichen Situation beinhaltet und die Weichen für eine zukunftsfähige strategische Ausrichtung der Wuppertaler Mobilitätsentwicklung stellt. Ziel ist es, eine Mobilitätsstrategie für die nächsten 10 Jahre zu entwickeln, die sinnvolle Maßnahmen und Handlungsfelder für die Stadt aufzeigt.

Öffentlichkeitsformate

Das Mobilitätskonzept hat eine große Wirkung auf die Mobilität und somit auch auf den Alltag von Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen der Stadt Wuppertal. Es ist damit unerlässlich die Stadtgesellschaft in den Prozess zu integrieren, Vorschläge und Anregungen, aber auch Sorgen und Ängste aufzugreifen und gemeinsam zu diskutieren. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Wuppertal gemeinsam mit den beauftragten Planungs- und Moderationsbüros dazu entschieden, das Mobilitätskonzept dialogorientiert zu erarbeiten. Mit verschiedenen Beteiligungsformaten wollen wir Sie dazu mitnehmen.

Öffentlichkeitsformate

Gesamtstädtisches integriertes Mobilitätskonzept Wuppertal

Die Stadt Wuppertal hat aktuell mit der Erstellung eines gesamtstädtischen Mobilitätskonzepts begonnen und möchte hier die Gelegenheit geben, kontinuierlich über den anstehenden Planungsprozess und Zwischenergebnisse zu informieren.

Was ist ein Mobilitätskonzept?

Das gesamtstädtische und integrierte Mobilitätskonzept soll eine qualifizierte Analyse und Bewertung der aktuellen verkehrlichen Situation beinhalten und die Weichen für eine zukunftsfähige strategische Ausrichtung der Wuppertaler Mobilitätsentwicklung stellen. Dabei sollen Aspekte der nachhaltigen Mobilität unter Berücksichtigung der besonderen topografischen Lage Wuppertals besonders im Fokus stehen. Mit der Erarbeitung eines integrierten Mobilitätskonzepts für die Stadt Wuppertal soll eine Mobilitätsstrategie für die nächsten 10 Jahre entwickelt werden, die sinnvolle Maßnahmen und Handlungsfelder für die Stadt aufzeigt. Die Stadt Wuppertal hat zur Unterstützung als externe Gutachter das Verkehrsplanungsbüro Planersocietät sowie das Moderationsbüro IKU_Die Dialoggestalter aus Dortmund beauftragt.

Welche Inhalte wird das Mobilitätskonzept haben?

Wuppertal ist die größte Stadt im Bergischen Land und ist zugleich ein wichtiges Industrie-, Wirtschafts- und Bildungszentrum. Verteilt auf zehn Stadtbezirke wird die Stadt Wuppertal geprägt durch ihre spezifische topografische Lage: sie liegt in einem Bogen um die Wupper und ist polyzentrisch ausgerichtet. Kennzeichnend sind zum Teil starke Höhenunterschiede und Steigungen sowie ein Agglomerationsband in ostwestlicher Lage, welches in Deutschland stadträumlich gesehen einzigartig ist und das Mobilitätskonzept vor die Herausforderung stellt, spezifische verkehrliche Lösungen zu finden.

Das Mobilitätskonzept soll verkehrsmittelübergreifend und integrativ angelegt sein. Unter anderem sollen Potenziale und Möglichkeiten zur Stärkung der nicht-motorisierten Verkehre sowie des ÖPNV mit dem Alleinstellungsmerkmal Schwebebahn aufgezeigt werden. Die im vergangenen Jahr 2020 durchgeführte Mobilitätsuntersuchung und ein neu erstelltes Verkehrsmodell erneuern und erweitern die Datengrundlage für zukünftige Planungen. Umwelt-, Kosten- und Erreichbarkeitsaspekte sowie der Wirtschaftsverkehr werden jeweils ergänzende Themen sein.

Das integrierte Mobilitätskonzept wird dabei die für Wuppertal aktuellen und potenziell zukünftig relevanten Mobilitätsbedürfnisse der Menschen und Akteure sowie alle Verkehrsmittel und ebenso viele wichtige Querschnittsthemen integrieren. Dazu gehören zum Beispiel die Themen Verkehrssicherheit, Verkehrsschnittstellen, Mobilitätsmanagement, Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Verkehr sowie Konzepte, die vor allem auf Dialog und Kommunikation setzen. Ziel muss sein, die Mobilität für „alle“, also für Menschen gleich welcher Altersgruppe, welchen Geschlechts, welcher Herkunft oder welchen Einkommens zu verbessern und Belastungen durch den Verkehr zu reduzieren. 

Hierzu zählt auch eine Verringerung der Umweltbelastungen sowie einer Förderung der Gesundheit und der Verkehrssicherheit. Daher ist für das Mobilitätskonzept Wuppertal eine ganzheitliche Strategie notwendig.

 

Bei der Erarbeitung eines integrierten Mobilitätskonzepts ist es unabdingbar, bereits existierendes Wissen zu vernetzen und zu konkretisieren, um es in einem kommunalen Konzept zusammenzuführen. Ein besonderer Fokus soll dabei auf den bereits bestehenden Planungen – z.B. das Radverkehrskonzept, der Luftreinhalteplan, das Stadtentwicklungskonzept und weitere – liegen. Auch überörtliche Planungen, etwa das von der Planersocietät betreute integrierte Mobilitätskonzept für den Kooperationsraum „Zwischen Rhein und Wupper“ sowie bereits erstellte Machbarkeitsstudien werden berücksichtigt und integriert.

Das Mobilitätskonzept wird als abgestimmtes, integriertes Konzept Maßnahmen und Handlungsfelder für eine zukunftsfähige Verkehrsentwicklung in Wuppertal abstecken. Im Ergebnis steht eine ganzheitliche und handlungsorientierte Mobilitätsstrategie, die einerseits verkehrsmittelübergreifend Handlungserfordernisse, Projekte und Maßnahmen definiert und in einem konkreten Umsetzungskonzept mündet, andererseits einen langfristigen Umsetzungsprozess koordiniert und strukturiert.

Der Aufstellungsprozess

Der gesamte Erarbeitungs- und Planungsprozess wird sich über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren erstrecken. Ein Erfolgsfaktor, nicht nur für die Aufstellung des integrierten Mobilitätskonzeptes, sondern auch für die spätere Maßnahmenumsetzung, ist ein breiter und dialogorientierter Beteiligungsprozess in digitaler als auch in persönlicher Form. In den Prozess für das Mobilitätskonzept Wuppertal werden daher frühzeitig Anregungen und ggf. unterschiedliche Sichtweisen der Bürgerschaft und Politik (auch auf Stadtbezirksebene) einfließen. Dazu wird ein breites Beteiligungsverfahren aktuell umgesetzt, das zur Mitarbeit und Diskussion aktiviert und motiviert.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Planersocietät Dr.-Ing. Frehn, Steinberg & Partner
  • Antje Zeis-Loi Medienzentrum
  • Stadt Wuppertal
  • Antje Zeis-Loi Medienzentrum
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