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Wuppertal / Pressemeldung – 17.03.2020

Überblick: Alle Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt, städtische Einrichtungen geschlossen

Mit Blick auf die aktuelle Verbreitung des Corona-Virus sind in Deutschland bereits zahlreiche Schutzmaßnahmen erlassen worden, um eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Dazu gehört auch die Absage von Veranstaltungen. Hier gibt es einen Überblick – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. (Stand: 20. April 2020)

Update vom 15. April 2020:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer Pressekonferenz am 15. April 2020 bekannt gegeben, dass das Kontaktverbot vorerst bis einschließlich 3. Mai verlängert wird. Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen sind weiterhin untersagt.
Ausnahmen:

  • Verwandte, Ehegatten, Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen
  • Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen
  • zwingend notwendige Zusammenkünfte aus gesellschaftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen
  • Nutzung ÖPNV
  • Beerdigungen

Folgende Regelungen gelten für NRW ab Montag, 20. April:

  • Dürfen öffnen:
    • Einzelhandelsgeschäfte bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche dürfen - unter Auflagen - wieder öffnen.
    • Kfz-Händler, Fahrradhändler, Buchhändler, Einrichtungshäuser und Baby-Fachmärkte dürfen unabhängig von der Verkaufsfläche - unter Auflagen - öffnen.
  • Bleiben geschlossen:
    • Bars, Restaurants, Cafes, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen, Prostitutions- und Amüsierbetriebe
    • Friseure, Nagelstudios, Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Sportvereine und sonstige Sport- und Freizeiteinrichtungen
    • Volkshochschulen, Musikschulen, sonstige öffentliche und private Bildungseinrichtungen

Update am 23. März 2020: Weitreichendes Kontaktverbot in NRW - Treffen von mehr als zwei Personen untersagt

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das am Montag, 23. März, in Kraft getreten ist. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt.

Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Blutspendetermine) zu dienen bestimmt sind. Versammlungen zur Religionsausübung unterbleiben; Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben. Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis.


Ursprungsmeldung vom 17. März 2020:

Der Erlass des Gesundheitsministeriums zu Veranstaltungen wurde verschärft: Alle nicht unabweisbaren öffentlichen Veranstaltungen sind abzusagen oder zu verschieben! Dies setzt die Stadt mit einer weiteren Allgemeinverfügung um, die am Dienstag (17. März 2020) um null Uhr in Kraft tritt.

Die Verordnung gilt für alle Veranstaltungen – also auch für private, für Kino-Vorführungen, für Gottesdienste, für Kultur- und Freizeitveranstaltungen, für Gremiensitzungen, für Clubs und Diskos. Betroffen davon sind auch die städtischen Angebote des Tanztheaters, der Bühnen und des Sinfonie-Orchesters


Folgende städtische Veranstaltungen sind abgesagt worden:

  • Gemeinsam haben die Städte Langenfeld, Leverkusen, Leichlingen, Solingen, Remscheid und Wuppertal entschieden, die Gedenkfeier in der Wenzelnbergschlucht vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie abzusagen. Jetzt haben sich die beteiligten Städte darauf geeinigt, stattdessen mit einer stillen Kranzniederlegung am Mahnmal Wenzelnberg am 14. April 2020 der am 13. April 1945 von den Nazis in der Wenzelnbergschlucht 71 ermordeteten Opfer zu gedenken. 
  • Preisverleihung der Wuppertaler Energiesparschulen im Rahmen des Projektes „energie gewinnt“ (war für den 15. Mai geplant) – Schulen und Gewinner werden informiert, die Preisgelder und Urkunden werden dieses Jahr ohne Veranstaltung verliehen. Nachgefeiert wird im kommenden Jahr, wenn das Projekt zum zehnten Mal junge Energiesparer auszeichnet.

Hier gibt es Einschränkungen:

  • Die traditionellen Osterfeuer fallen unter das Veranstaltungsverbot aufgrund der Corona-Pandemie. Darauf macht das Ordnungsamt der Stadt vorsorglich aufmerksam. Dies betrifft Osterfeuer sowohl auf öffentlichem als auch auf privatem Gelände. Auch über die Feiertage gilt: Zusammenkünfte soll es nur im kleinsten Kreis der Familie geben. 
  • Sämtliche Kinder- und Jugendveranstaltungen im Haus der Jugend Barmen und im Live Club Barmen werden bis auf Weiteres nicht stattfinden.
  • Aufgrund der aktuellen Situation entfallen alle Veranstaltungen im Frauenzentrum Urania
  • Fischereiprüfung wurde abgesagt. Jagdscheine sollen zur Verlängerung postalisch eingereicht werden.
  • Im Botanischen Garten und im Hardtpark werden alle Veranstaltungen auf unbestimmte Zeit abgesagt. Außerdem bleiben die Glashäuser und auch der an Sonntagen bei schönem Wetter durch Freunde und Förderer geöffnete Elisenturm geschlossen. Weitere Infos siehe unten unter dem Reiter "Botanischer Garten".
  • Auch der Skulpturenpark Waldfrieden schließt bis auf Weiteres seine Tore. Dies betrifft auch das zum Museum gehörende Café Podest. Alle für diesen Zeitraum angekündigten Führungen sowie der Osterferienkurs für Kinder werden daher leider entfallen. Weitere Infos siehe unten unter dem Reiter "Skulpturenpark Waldfrieden".

Schließung von Einrichtungen im Bereich Kultur, Bildung und Sport

Alle Einrichtungen der Stadt im Bereich Kultur, Bildung und Sport bleiben bis auf Weiteres ab sofort geschlossen. Dazu gehören der Zoo und die Bäder, die Bergische Musikschule, die Volkshochschule, das Bergische Studieninstitut, alle Einrichtungen der Stadtbibliothek, die Museen, Offenen Türen der Kinder- und Jugendarbeit. Dies gilt auch für die städtischen Sporthallen und –anlagen: Damit findet in diesen Bereichen auch der Vereinssport bis auf Weiteres nicht statt.

Einschränkungen in den städtischen Ämtern

Zur Eindämmung des Corona-Virus sollen die Menschen möglichst alle Zusammenkünfte mit anderen Menschen vermeiden. Dies gilt auch für Behördenbesuche. Vor diesem Hintergrund appelliert die Stadt Wuppertal an alle Bürgerinnen und Bürger, dringend zu überlegen, ob der Behördenbesuch sich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben lässt oder ob es wirklich nötig ist, persönlich die Dienststellen und Verwaltungsgebäude aufzusuchen.

Die Verwaltung ist weiterhin persönlich für die Bürgerinnen und Bürger da. Dafür wird das bereits eingeübte Termingeschäft zu den bisherigen Öffnungszeiten für die Bereiche Einwohnermeldeamt, Straßenverkehrsamt, Gewerbecenter, Ausländerbehörde und Geodatenzentrum fortgeführt. Die freien Termine finden Sie hier:

Die anderen Leistungseinheiten vereinheitlichen und reduzieren ihre Öffnungszeiten in der Regel auf montags bis freitags, 10 bis 12 Uhr. Bisherige Schließungstage bleiben bestehen. Auch hier gilt: Besuche sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich – bitte bringen Sie Ihre Terminbestätigung mit!

Nutzen Sie zur Terminvereinbarung die folgenden Rufnummern und E-Mail-Adressen. Oft können Dinge auch telefonisch oder per Mail geklärt werden.

Auch im Einwohnermeldeamt sind die Folgen von Corona zu spüren: Derzeit werden dort nur noch dringende Anliegen und nicht abweisbare Termine angenommen. Bürger melden sich dazu am besten vorab per E-Mail an ema-wuppertalstadt.wuppertalde. Falls das nicht möglich sein sollte, gibt es eine telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 11 Uhr unter der Rufnummer 0202/563-3535. Eine Terminbuchung über das Online-System ist vorerst nicht mehr möglich. Wichtig für alle Bürger, die auch nach Nachfrage keinen Termin bekommen: Sie müssen keine Nachteile fürchten. Fristen, etwa die zum Ummelden, sind ausgesetzt. Auch abgelaufene Personalausweise gelten als Nachweis zur Identifikation. Weitere Infos siehe unten unter dem Reiter "Einwohnermeldeamt".

Außerdem schließt die Stadt bis auf Weiteres die Bürgerbüros in den Stadtteilen, um die vorhandenen Kräfte am Steinweg zu konzentrieren. Weitere Infos siehe unten unter dem Reiter "Bürgerbüros".

Das Ressort Zuwanderung und Integration der Stadt richtet eine mehrsprachige Telefonhotline ein und gibt einen – ebenfalls mehrsprachigen – Newsletter heraus. Weitere Infos siehe unten unter dem Reiter "Ressort Zuwanderung und Integration".

Schließung des Gesundheitsamtes für Publikum

Alle Dienstleistungen des Gesundheitsamtes, die nicht der Bewältigung der Corona-Infektion und anderer, zwingend notwendiger medizinischer Leistungen dienen, sind eingestellt. Das Gesundheitsamt ist für Besucher geschlossen.

Keine Trauungen mehr

Das Standesamt Wuppertal nimmt seit dem 23. März 2020 keine Trauungen mehr vor. Ausgenommen hier sind Nottrauungen.

Straßenverkehrsamt: Abmeldungen nur noch mit Termin

Ab Montag, 6. April, sind beim Straßenverkehrsamt Abmeldungen von Fahrzeugen nur noch mit Termin möglich. Weil in Zeiten von Corona auch das Straßenverkehrsamt mit kleiner Besetzung und möglichst wenig Publikumsverkehr arbeitet, soll die Terminvergabe für die Abmeldung Kundenströme weiter kanalisieren. Weitere Infos siehe unten unter dem Reiter "Straßenverkehrsamt".

Bäder

Bergische Musikschule

Bergisches Studieninstitut

Bergische Volkshochschule

Botanischer Garten

Bürgerbüros

Einwohnermeldeamt

Engels2020

Grüner Zoo

Historisches Zentrum

Recyclinghöfe

Ressort Zuwanderung und Integration

Skulpturenpark Waldfrieden

Stadtbibliothek

Straßenverkehrsamt

Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester

Digitale Unterhaltungsangebote in Corona-Zeiten

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